BORN TO BE WINE PODCAST

BORN TO BE WINE PODCAST

Transkript

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00:00:24: Willkommen zurück bei Born to be Wine,

00:00:26: diesmal mit

00:00:27: Eva Klüserath-Wittmann und Philipp Wittmann.

00:00:31: Ihr habt richtig gehört!

00:00:32: Wir haben die beiden gemeinsam vor unsere Kameras bekommen.

00:00:35: Eva führt ja sehr erfolgreich das Familienweingut Ansgar Klüzerath

00:00:40: in Trittenheim an der Mosel

00:00:41: während

00:00:42: Philipp sich

00:00:43: im Rheinhessischen Westhofen um das Weingut Wittman kümmert.

00:00:46: Herr steile Schieferlagen der Moseln treffen hier auf rein hessische sanfte kaltgeprägte Hügel in dieser Folge.

00:00:54: Und mittendrin

00:00:55: zwei

00:00:56: Weinmacher.

00:00:57: Ein Paar, das zwischen diesen Welten

00:00:59: denkt

00:00:59: diskutiert und sich gegenseitig so richtig befeuert.

00:01:02: für mich – das absolute Power-Couple!

00:01:05: Das zeigt wie unterschiedlich Herkunft schmecken kann und wie sehr sie dabei verbindet.

00:01:11: Aber seht und hört einfach mal selbst?

00:01:13: Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

00:01:16: Eva, ich komm da gar nicht drüber, dass du hier mal mit unserem Tisch sitzt.

00:01:18: Ich

00:01:19: frag mich mal!

00:01:20: Wir

00:01:21: haben drei Jahre gebaggert immer wieder.

00:01:25: Wieso hast du dich jetzt breit schlagen lassen?

00:01:28: Tja,

00:01:30: wie sagt man?

00:01:31: Steht da trocken

00:01:32: immer.

00:01:33: Wir haben ja so viel Druck gemacht.

00:01:35: Das war mit dem Heiraten übrigens genauso, das hat auch derzeit gedauert.

00:01:37: Ähnlich, ey!

00:01:40: Musste er da auch

00:01:41: noch mal nachsetzen.

00:01:42: Ja, aber beides war eigentlich auch

00:01:43: ernsthaft.

00:01:43: Er hat es einige Male probiert oder nicht ernst genommen.

00:01:48: Hast du gedacht, der muss schon noch mal eine Schippe drauflegen?

00:01:53: Ja.

00:01:53: Und dann bist du mit dem Helikopter über die

00:01:55: Mosel geflogen.

00:01:56: Mit so einem Wand hinten.

00:01:58: Es war viel einfacher.

00:02:00: Das war Herbstende und wenn wir uns ein paar Wochen nicht gesehen haben, war das in jungen Jahren bei Eva.

00:02:06: aber mir ist es heute noch so, sodass dann schon auch ein gewisser Vermisstheitseffekt scheinbar einen betroffen war.

00:02:14: Hat eine Flasche fünfundneunziger Krug tatsächlich endlich zum Ziel geführt.

00:02:21: Meine Güte!

00:02:22: Ja, aber es war

00:02:23: auch wenig romantisch muss

00:02:26: man sagen.

00:02:26: Mach!

00:02:27: Außer dem Krug?

00:02:28: Ich habe

00:02:30: einen

00:02:31: Terminkalender.

00:02:32: Zum Abendessen auf dem Tisch, dann sollte ich den Termin ausruhen zum Meilen.

00:02:36: Es hat etwas Entgültiges.

00:02:41: Aber du warst für klare Ansage?

00:02:43: Ja gut nachdem vorher schon Freunde von uns immer verzweifelt sind.

00:02:46: das war immer eine witzige Situation mit Christmanns und Rehpolz in Australien unterwegs.

00:02:52: Und ein Abend war scheinbar so.

00:02:53: da hatten sie sich ausgedacht heute Abend gehen wir essen heute Abend.

00:02:56: Heute wird es verkünden.

00:02:57: Sonst irgendwie Verlobung oder

00:02:59: was?

00:02:59: Habt ihr nie gemacht

00:03:01: und am Tisch immer scheinbar getreten, also das war nix mehr.

00:03:04: Gleich

00:03:06: haben sie ganz enttäuscht.

00:03:08: Wir

00:03:08: haben uns dann später erzählt, dass wir in dem Abend gedacht hätten... Und der Mütter ist bis heute so, der Heimzeug hat verkürzt noch gesagt als man es zu überkabuttlich hat.

00:03:19: Ihr wollten uns was verkünden!

00:03:23: Achso bei jedem Essen denken die jetzt ihr wollt etwas verkünden?

00:03:26: Nee, damals.

00:03:27: Damals.

00:03:28: Okay ja.

00:03:28: Verrückt.

00:03:29: So, was haben wir im Glas?

00:03:30: Was haben wir am Glas?

00:03:32: Ja das ist auch eine Besonderheit, den gibt's auch jetzt nicht mehr, da ist tatsächlich die letzte Flasche aus unserem eigenen Bestand.

00:03:40: Ich krieg die letzte Flasche.

00:03:41: Ein Müsserer-Twittmann-Sekt, der tatsächlich auf einer Kooperation basiert... Ja?

00:03:46: ...weil es ist ja so dass Eva sich wahnsinnig schwer mit dem Gedanken tut ihre schönen Moseltrauben über den Hund zurück nach Rheinhessen zu fahren.

00:03:54: also das ist ein Thema, das habe ich lange probiert.

00:03:56: irgendwie mal zum Motivieren.

00:03:58: Hat er jetzt

00:03:58: schon wieder in so vielen Sendungen gesagt.

00:04:00: Das hab' ich mit der Eva.

00:04:04: Nein!

00:04:04: Noch?

00:04:04: Ich sage immer wenn ich dafür Moorstein Traben kriege.

00:04:07: Ja, das wäre doch mal geil.

00:04:09: Apotheke gegen Mord.

00:04:12: Ich mach

00:04:13: das, ist kein Klima!

00:04:14: Wollen wir das festlegen?

00:04:15: Wir kommen nachher nur zu einer anderen Flasche die eigentlich das dann auch wieder für nicht möglich erboten haben.

00:04:21: Wie auch immer jedenfalls in dem Fall war es tatsächlich so im zwanziger Jahrgang mitten in der Ernte.

00:04:28: Wir helfen den da schon immer wieder mal.

00:04:30: Schön

00:04:30: dass ihr euch mal

00:04:31: hört.

00:04:31: So ein bisschen die gegenseitigen Situationen im Weinberg und Keller besprechen auch was die Kinder machen, auch klar.

00:04:39: Da hat Eva mich überrascht mit der Aussage dass sie ein

00:04:43: kleines Platzproblem hat.

00:04:46: Perfekte Trauben in der Leiven bei.

00:04:49: Lorenz Josei hat diese verseckten Möchte

00:04:52: aber

00:04:55: in Leiven im Berg in einer Kühlenlage

00:04:59: Also Schiefersteilhank, Kühl ganz kalt.

00:05:01: Also wirklich so perfekt als eigentlich den perfekten Sektrahmen.

00:05:05: Aber dass sie im Moment jetzt werden auch noch Sektkundenbein ausbauen soll, dass ihre Glatzkapazitäten mit den Fudafessern das wir jetzt ein bisschen fordern und hatte tatsächlich die Idee, dass man das in Rhein-Hessen ausbohren können.

00:05:21: Ja, klar machen wir.

00:05:22: Hat der direkt wahrscheinlich ein Sekt aufgewaschen?

00:05:27: So ist es am Ende entstanden das Leibner-Most in Rheinhessen in unserem Keller im Stückfass und kleinen Edelstall lang vergurnen ist.

00:05:35: Also ihr habt dann die Trauben hier hergebracht.

00:05:38: Das Bressen hat sie sich nicht nehmen lassen und dann haben

00:05:41: wir den Saftdreh

00:05:42: gefahren.

00:05:43: Der Verseckter ist ja auch hier in Rhenhessen.

00:05:47: Das mit dem Pressen, da haben wir gestern schon mal drüber gesprochen.

00:05:49: Also pressen ist heilig für den Winzer oder die Winzerinnen?

00:05:53: Da will man sich nicht... Ja,

00:05:54: das ist ein Thema.

00:05:57: Ich glaube es macht auch jeder so ein bisschen

00:06:01: individuell.

00:06:01: Es ist wie ein Musikinstrument.

00:06:02: Du kannst ganz unterschiedliche Töne spielen.

00:06:05: Je nachdem nach was du suchst, kannst du mit der Traubenpresse die Textur deines Musts enorm beeinflussen.

00:06:14: und Da ist es auch so, du musst halt eigentlich auch deine Trauben kennen um zu wissen was ich möchte für Töne spielen.

00:06:21: Also ist das am Ende so dass es schon eine Idealkonstellation ist wenn Dänige der über die Weinberge Bescheid weiß Art der Trauben bescheid weiß, auch derjenige ist ja so kältert.

00:06:32: Das ist so eine Grundidee.

00:06:35: Aber zurück zum Sack jedenfalls.

00:06:37: Jawoll!

00:06:38: Von der Mose kommend in Rhein-Hessen spontan vergoren im Stückfass und kleinen Edelstrandhang das waren zweitausend Liter gewesen und dann bei unserem Freund Tim Weißbach beim Säckgutstrauch versecktet und dann als Brüttenatur auch degurgiert, das heißt ohne Dosage weil der ganz trocken ist und diese Puhheit des Moselschiefers im Riesling einfach zeigen soll.

00:07:04: Also es war gar nicht so der Ansatz gewesen nach dem Motto, wir machen jetzt das außergewöhnlichste überhaupt und das soll im Idealfall nach Champagner schmecken, sondern zwar eigentlich den Ansatz Es soll Mosel Schiefer in Glas sein Und es gibt sehr schöne Beispiele an der Mosel.

00:07:20: Ich mag den Rieslingssekt von der Mosul sehr wenn der schiefrige Ton so da ist und dann darf das auch die Frucht haben.

00:07:27: auch ich sag mal was deutsches.

00:07:29: das geht nicht darum möglichst champagner nah zu sein es ist eine eigenständige kategorie.

00:07:34: und genau dass das sollte das darstellen.

00:07:38: Ich habe lange nicht mehr probiert, also er hat jetzt wirklich Zeit gebraucht

00:07:44: und

00:07:44: jetzt da ja ausverkauft ist und wenn wir noch die letzte flasche haben können

00:07:48: wir dich schon mal ein bisschen feiern oder?

00:07:50: Er war ein bisschen stahliger.

00:07:51: am Anfang kann man so sagen Jetzt

00:07:54: ist er ein bisschen weicher, ein bisschen cremiger und merkt jetzt auch das Holz.

00:08:00: Was würdest du jetzt sagen?

00:08:02: Ist da jetzt durch den Wittmann Keller noch dazugekommen zu dem Moselton, den er hat?

00:08:08: Also ich würde jetzt sagen tatsächlich so ein bisschen... Das waren ja auch neujahre Stückfässer.

00:08:12: Es wäre holster zugekommen.

00:08:16: Ein anderes Holz als die Futterfässers, würde ich mal sagen.

00:08:20: Das Stückfaß war etwa hundert Jahre

00:08:22: alt!

00:08:29: Ich glaube, dass die Ausbrotzeit schon insofern gut war.

00:08:33: Weil wir Zeit hatten, weil das lange auf der Hefe im Fass lagern konnten und dadurch auch eine Harmonisierung der Säure ganz schön bekommen haben.

00:08:43: Am Ende finde ich aber im Glas schmeckt es nach blauem

00:08:50: Schiefer.

00:08:51: Und er ist fein und es ist eigentlich der perfekte Apparativ, das ist so... Ich bin da hallo wach!

00:08:58: Also eigentlich im besten Sinne isotonisch Da meine Stimme gerade so wackelt muss.

00:09:03: Ja, ich merke noch einen Schluck, gell?

00:09:07: Aber den nächsten Sekt hab' ich dann auch in der nächste Grundweile.

00:09:10: Der

00:09:14: ist ja

00:09:14: jetzt grade in der Flasche.

00:09:16: Nach dem

00:09:17: Erstinswerk kannst du ja doch kommen.

00:09:18: Ach komm!

00:09:19: Den gibt man brauche ich doch nicht.

00:09:22: Sehr doch gar nicht gefragt.

00:09:24: Irgendwann hieß es ja, sie hätte auch noch was vor der letzten Handel.

00:09:28: Sie müssten noch Sekkundbein nach Osthofen zum Tim bringen Okay, gibt's einen?

00:09:33: Ja.

00:09:33: Von letztem Jahr...

00:09:37: Also da darf man auch nicht

00:09:39: empfindlich

00:09:40: sein, ne?

00:09:40: So gegeneinander oder?

00:09:42: Da darf man sich nix gucken nehmen so, oder?

00:09:44: Wie ist das

00:09:46: so?

00:09:46: Geht ihr in Therapie oder

00:09:47: klappt

00:09:48: es?

00:09:48: Noch nicht.

00:09:50: Vielleicht heute

00:09:51: im Anschluss

00:09:52: an.

00:09:53: Ich hab dir gesagt, ich werde heute auf jeden Fall sagen, dass sie jetzt heute mir endlich mal zuhören muss wenn wir hier sitzen, weil ansonsten ist das ja zeitlich manchmal ein bisschen knapp, wenn's immer an der Mosel ist.

00:10:02: Achso!

00:10:03: Kannst du einmal alles

00:10:04: loswerden was du loswerdeten möchtest?

00:10:06: Oder

00:10:06: du mir?

00:10:07: Ja

00:10:08: genau.

00:10:09: Was wolltest du eben immer schonmal sagen?

00:10:12: Also... Auffällig ist, mein Handy klingelt immer wenn sie im Auto ist.

00:10:16: Also wenn Sie am Fahren sind... Ja da

00:10:17: kann man halt mal viel Zeit zu nehmen!

00:10:19: Dann

00:10:19: stehe ich vielleicht gerade auf dem Fass oben und irgendwie sonst irgendwas und dann hat sie überhaupt kein Verständnis dafür, wenn ich jetzt grad Vielleicht nicht geduldig ein Thema mal ausdiskutieren möchte, aber das ist halt jeder in seiner Situation am Ende.

00:10:33: Also es ist ja normal, wenn man so ein Auto sitzt hat man's halt zum Nachdenken...

00:10:37: Ach und ungeduld habe ich schon das Gefühl auch, dass sich so wie das Umräumen auf dem Tisch aufgebildet wird die Familie

00:10:44: oder?

00:10:45: Ich würde sagen, ich bin sehr geduldigt!

00:10:51: Wir haben auch vorgenommen, nicht dauernd reinzukriegen.

00:10:55: Ihr habt euch ja kennengelernt schon in Geisenheim?

00:10:59: Genau,

00:11:00: in einem

00:11:01: Semester.

00:11:03: Was fandest du dann gut?

00:11:06: Alles, alles!

00:11:12: Aber

00:11:13: mit Sekt hat er sehr nette Vorrohr gemacht in Geisenheim damals.

00:11:16: Das hat ja nicht so geklappt

00:11:18: oder?

00:11:18: Meiner war gut beim Sektprojekt muss ich sagen.

00:11:22: Schönen Spontiton.

00:11:22: Meine hat nett gegoren.

00:11:25: Ach siehst du, das hat so

00:11:27: verdrängt.

00:11:30: Die hatte andere Interessen.

00:11:31: Ja

00:11:32: okay, aber wie war das?

00:11:34: Ich meine bis jetzt von der Mosel.

00:11:36: ihr habt ein Weingut an der Mosell und dann lernst Du in Geisenheim den Mann aus Rhein-Hessen kennen.

00:11:41: also dein Eltern fand es bestimmt nicht so gut oder?

00:11:45: Mit heute noch!

00:11:47: Nee jetzt mal im Ernst zu zwei Weingüter und so.

00:11:50: oder ist man

00:11:50: ja... Also dadurch dass ich Ich wusste, was ich machen will.

00:11:55: Das war gar nicht so geplant wie bei

00:11:57: Philipp, dass ich von Kind schon gesagt habe, ich würde das Weingut weitermachen.

00:12:02: Es war nie so, dass sie immer damit gerechnet haben, dass wir Betriebsnachfolge haben werden.

00:12:08: Die waren eher erstaunter als ich gesagt hab.

00:12:10: Ich hab überlegt, was studiere ich denn?

00:12:13: Und hab dann gesagt, naja komm.

00:12:15: also irgendwie das Weinbau ist ja schon vielfältig.

00:12:18: Dann hatte ich mich erst noch für Getränke-Technologie eingeschrieben.

00:12:20: tatsächlich weil ich dachte da hat man ein bisschen mehr breitere Speckkosten habe ich dann aber sofort im ersten Semester schon wieder zum

00:12:26: Weinbau her

00:12:27: genau.

00:12:27: Das ist doch nicht das und von daher war es jetzt nicht so dass die irgendwie erwartet haben ja.

00:12:33: Ist auf jeden Fall kommt die in Zweingut macht zweingut weiter Hab ich aber ja dann trotzdem gemacht.

00:12:38: Unsere Glückliche sind die heute wahrscheinlich, oder?

00:12:40: Ja.

00:12:42: Aber natürlich war es jetzt auch nicht unbedingt einfach so.

00:12:44: die einfache Lösung.

00:12:45: Ja genau.

00:12:47: Aber gut am Anfang war's ja.

00:12:48: jetzt glaube man wirklich zusammenfläppeln.

00:12:51: Wie wir gehört haben das hat ihr noch ein paar Jahre dauernd.

00:12:54: Wir haben das damals aber zu welcher Weise mehr in der M-Doppelpack erlebt also im guten Freund Christian Spor von mir und anders freuen den.

00:13:06: Eva's Freundin Anne, Pfeifel sind ja in der Zeit auch zusammengekommen.

00:13:12: Wir haben beide

00:13:12: zusammen gewohnt also die anderen und ich.

00:13:15: Heute immer noch verheiratet und leben auch in Rhein-Hessen unter der Mosel.

00:13:21: Insofern war das damals schon ein bisschen Zweierpackgeschichte.

00:13:25: Es war jetzt nicht so dass uns an der Mosle alle freundlich begrüßt haben.

00:13:30: Vor allem die jüngeren Männer an der Mose waren damals etwas skeptisch als wir darauf gekreuzt sind.

00:13:35: Ich habe eher

00:13:37: empfunden.

00:13:37: Ja,

00:13:38: war so.

00:13:39: Aber es sind heute einige schöne Freundschaften entstanden.

00:13:43: Der erste Blick wurde in dir eigentlich hier.

00:13:45: Als die da gemerkt haben ist läuft halt jetzt ... Das ist halt so... Da haben sie sich mit abrufen.

00:13:51: Mit

00:13:51: frotzen Leinen hier rein gießen und was ja ganz so.

00:13:55: Gut Mosel und Rhein-Hessen ist das auch ein

00:13:58: bisschen?

00:13:59: Ich glaube normalerweise gibt es gar nicht unmittelbar diese Berührungspunkte.

00:14:02: Also ich meine dazu, dass in meiner Hundstrecke liegt zwischen den Anbauregionen und die Wahrnehmung von der Mosel aus von Rhein-Hessen ist ja so ein bisschen flaches Land.

00:14:12: und was soll denn da aufregend sein am Wein?

00:14:15: Wir mit unserem steilen Schiefer hängen in unserem besonderen Tal haben da etwas ganz anderes zu bieten.

00:14:22: umgekehrt neidet man den Rhein Hessen dass es einfacher ist, Fläche zu bewirtschaften.

00:14:28: Weil's nicht so mühsam ist, weils mechanisierbar ist und man an der Moseläbe sehr viel händig machen muss.

00:14:33: also die Grundbedingungen sind wahnsinnig unterschiedlich und deshalb sind auch unmittelbare Vergleiche eigentlich auch Käse und natürlich Sennig zumal dann noch dazu der Boden auch ein ganz anderer ist.

00:14:48: Du hast eine Mosel, der immer den schiefrigen Boden und bei uns im Süden der Region den Kalkstein oder eben dann halt auch Porführ- oder natürlich einen roten Tonschiefer am Rhein.

00:14:59: Also unterschiedlicher können Bedingungen kaum sein.

00:15:02: was wäre am Ende ein Stück weit gemeiner ist das Riesling als Hauptdreppsorte im Vordergrund steht.

00:15:08: Ansonsten war es schon mit den Gemeinsamkeiten Rhein-Hessen oder Mosel miteinander zu vergleichen.

00:15:18: Im Übrigen ist es auch für uns heute ein großer Vorteil, dass wir mit dem Weingut Evars von der Mosel und unserem Weingud aus Rhein Hessen zwei sehr unterschiedliche Wein-Style haben die man auch wunderbar gemeinsam vermarkt hat.

00:15:35: Wenn's jetzt zu ähnlich

00:15:37: schwer wäre... Ja genau!

00:15:40: Aber ich muss sagen jetzt so großen Respekt in, weil in Rhein-Hessen war ja damals ... da war der dann eigentlich gerade zusammen.

00:15:46: Da ging es ja hier dann schon ab mit Message und ein Bottle oder?

00:15:49: Dann war dieser Drive, da ging's los.

00:15:52: Die Mose war ja doch in meiner Wahrnehmung als nur als Verbraucher noch ein bisschen vergessen.

00:15:58: Noch ein bisschen hinter den sieben Bergen geschlafen.

00:16:01: Das ist auch noch sehr traditionell!

00:16:04: Weil das dann nicht auch schwierig, meine Haste!

00:16:06: Du hattest das Weingut an der Mosel.

00:16:07: Du hast dich bemüht tolle Weine zu machen.

00:16:09: Machst ja sensationelle Weine.

00:16:10: heute alles mega prämiert aber... Damals noch gar nicht so aufgefallen, wie jetzt hier ... Also Weingut Wittmann.

00:16:18: Dass da so durchgestürmt ist in Rhein-Hessen vielleicht auch weil es die Zeit war und so eine Welle unabhängig davon zu guten Wein machen.

00:16:24: Aber auch weil's mit ... Mit

00:16:26: auch?

00:16:27: Ja!

00:16:28: Aber weils auch die Zeit was war, weil das so voran ging, war das nicht auch schwierig irgendwie nach so einem Mann Zuhause der da ständig hoch gelobt wird für die guten Weine Und man arbeitet da still und leise vor sich hin.

00:16:39: Ich hab mich ja mit gefreut.

00:16:41: Also, ich fand das jetzt gar nicht schwierig.

00:16:45: Irgendwie so ... Ich meine, ich bin ja jetzt auch keiner, der irgendwie besonders laut ist und nach draußen ... Nee, es war eigentlich ... War ich da auch sehr entspannt und wusste auch, dass es eine Zeit dauert, um das so zu etablieren.

00:16:58: Anamoser

00:17:00: hat sich zum Glück auch viel getan.

00:17:01: Total viel!

00:17:02: Letztes Jahr.

00:17:02: und zum Glück also... Ja, wir sind auch viele junge Weingüter.

00:17:09: Sehr, sehr viel Gute über den Güter.

00:17:11: Auch außerhalb von den Klassikern, die jeder kennt und

00:17:15: ja... Man spricht viel mehr über die Mosel heute als damals.

00:17:18: auch würde ich sagen oder?

00:17:21: Ja, Respekt war nie weg!

00:17:23: Also am Ende war es auch als wir jung waren so muss man das gleicher sagen.

00:17:31: Dieser Respekt von dem, was die großen Moselgüter und Saargüter auf die Flasche gebracht haben.

00:17:36: Den Weltruf den die Mosel sicher arbeitete.

00:17:39: Das war ja immer

00:17:40: da!

00:17:41: Also muss auch sagen es ist immer noch so wenn du im Außern unterwegs bist oder so ein Mosel kennt schon jeder.

00:17:46: also das ist der Ruf international

00:17:53: Ich seh das in Dänemark auch, eine Moselwetter total gehypt.

00:17:56: Also kriegst du überall eigentlich in jedem Restaurant.

00:17:59: Kriegst Du Moselweine zu trinken?

00:18:02: Ja und es ist auch tatsächlich weltweit so.

00:18:04: Es ist einfach diese Moserektion muss man auch kaum erklären.

00:18:07: also es ist einfach so.

00:18:09: ja jeder

00:18:09: weiß als wegs Riesling war's eigentlich schon immer.

00:18:13: Das war halt so.

00:18:14: dieses Rhein-Hessen ist dann die jungen Weingüter oder die Jungen Winzer Schon auch immer Bewegung, aber halt

00:18:24: langsamer.

00:18:25: Langsamer?

00:18:26: Ja.

00:18:26: Dafür habt ihr jetzt gut aufgeschlossen?

00:18:29: Ja!

00:18:30: Also was zum Beispiel da mit Müttersmose und so in den letzten Jahren...

00:18:33: Danke, Müttersmose ist eine Veranstaltung die einmal im Jahr

00:18:36: stattfindet.

00:18:37: Immer in verschiedenen Abschnitten also im Wechsel.

00:18:39: drei verschiedene Abschnitte an der Mosel haben immer ich weiß gar nicht wie viele aber viele Weingüter ihren Weingut geöffnet sozusagen am einen Wochenende und haben dann jeweils noch mal vier Gastweingüter, oder drei Gastwein-Güter.

00:18:54: Insgesamt jedes Weingutvier Weingüte die ihre Beine gemeinsam dort vorstellen.

00:19:01: Letztes Jahr

00:19:01: war es bei dir?

00:19:03: Ja, nächstes Jahr ist das schon her von Braunenberg bis Zeltingen.

00:19:12: Danach der Abschnitt ist dann wieder nochmal weiter Traben-Trabach.

00:19:14: Und du bist beim Ueli Haag dieses Jahr nicht?

00:19:18: Man spricht ja immer von der Mittelmusel.

00:19:19: Und dann...

00:19:21: Obermusel,

00:19:22: Mittelmuseln, Untermuseln

00:19:24: oder Terrassenmuseln und Untermusel?

00:19:25: Genau okay.

00:19:26: Also Terrassenmosel unter Museln ist das gleiche.

00:19:29: Wie unterscheiden sich denn diese drei Gebiete der Mosel?

00:19:33: Kann man das so ein bisschen...?

00:19:34: Ja also sie sind schon sehr unterschiedlich.

00:19:36: Also Obermusel ist ja nochmal auch vom Boden her ganz anders.

00:19:39: Da gibt es teilweise auch Kalksteinböden hier im Fielburg-Gunde, auch Elflingen traditionell natürlich auch viel Riesling.

00:19:44: Gibt's verschiedene Bodenstrukturen aber anders als jetzt zum Beispiel in der Mittelmose, wo es ja nur den Schiefer gibt.

00:19:52: Wirklich auch andere Böhende her, auch andere Rebsorten.

00:19:56: an der Mittelmusel hast du halt diese klassischen Sinn, würde ich sagen ist die Dichte der bekannten großen

00:20:03: Lagen

00:20:03: am größten.

00:20:04: Du bist

00:20:04: Mittelmosel?

00:20:06: Wir sind der Anfang der Mittelmosel sozusagen im Drittenheim so von Leiventrittenheim, Tönig und dann haben wir dann den Untermusel Und dann halt speziell nochmal die Terrassenmusel mit ihren Extremlagen, Extremterrassen.

00:20:21: Unter Museln ist es schon etwas wärmer wieder auch schiefer aber auch andere also andere Schieferarten teilweise auch mit rötlichem Einschlag.

00:20:30: Also das ist schon sehr ja schon sehr unterschiedlich von den Beinen her.

00:20:33: Im Problem genommen sieht man es aber als Komplett, als Mosel jetzt vom Ausland betrachtet oder so.

00:20:38: Ja gut, sonst wird's für den normalen Verbraucher wie mich wahrscheinlich zu kompliziert.

00:20:42: Du hast ja dann auch noch die Subpräkion und du hast die Roofer, du hast sie Saar, dass hier

00:20:47: alles

00:20:47: unter dem Anbau mit Mosel gepackt ist.

00:20:50: Und der Saarwein ist ja nochmal ein ganz eigener Stil in seiner Feinheit, in dieser Schlankheit.

00:20:56: Die Roover mit ihrer Expression also das sind dann nochmal Details.

00:21:01: Nennen wir es Zubrektionen am Ende unter dem großen Topfmose.

00:21:07: Riesling in seiner vielfältigsten Art!

00:21:10: So und jetzt sind wir auch direkt beim ersten Rieseling angekommen, nämlich den Steinreich aus zwanzig-dreiundzwanzig einem tollen Jahrgang der viel Reife, viel Saftigkeit, viel Aromatik mit sich gebracht hat.

00:21:24: Und das ist eigentlich der Riesling, den ich wenn die Eva netter ist und sie vermisse quasi täglich trinke.

00:21:33: Also weil es halt einfach... Der Wein hat sowohl Saftigkeit Frucht- und Frische als auch diese schöne elegante schiefrige Minorität am Gaumen.

00:21:44: sehr fein leicht.

00:21:46: Das ist auch ein Grund warum mich er gerne trinkt, weil er mit seinen Elfvolumenprozent vom Alkohol her nicht so wehtut und man auch ohne Reue die Flasche ausdrinken kann und immer noch fit ist.

00:21:59: Und das wäre Next Step in Sachen isotonisches Getränk nach dem Sekt.

00:22:05: Schön,

00:22:05: dass wir das alles aufbauen können!

00:22:10: Tatsächlich einer meiner Lieblings im Sortiment.

00:22:12: und jetzt ohne Frage, weil ich mir das mal ganz von der Verbraucherseite anschauen würde... Das ist ein Schnapper der Wein.

00:22:19: Du kriegst wirklich... Und das schmeckt so nach Herkunft und so nach Mosel-Heimat, sag ich mal.

00:22:28: Kommt

00:22:29: auch aus der Apotheke die Trauben dafür?

00:22:31: Also schon schiefer Steilage, die beste Lage in Drittenheimen und schon sehr mineralisch.

00:22:38: Ganz fein halt also ganz fein.

00:22:42: Alle deine Weine.

00:22:44: Im Unterschied zum Lagenwein im Unterschied zur Apotheker trocken Aber trotzdem dann noch mit mehr Frucht gepaart.

00:22:50: Man merkt es bei der Apotheke, da kommt nochmal ein tieferer Schub.

00:22:55: Die kann in der Jugend auch mal etwas sperrig sein und das ist ein Wein den ganzen Tag jung schon einen großen Schlucken trinken.

00:23:02: Weil einfach weil diese strahlende Frucht des Riesings so schön da ist und ja, auch im Geschenk der Natur an der Mosel ein toller Jahrgang finde ich gerade für trockenen Weinen auch.

00:23:16: Weil an dem Mosel gibt es immer die Diskussion, Moseltrocken ja okay oder muss das feiner von Fünfzig ist ausschließlich sein.

00:23:22: Da gibt es sehr unterschiedliche Haltungen zu.

00:23:25: aus meiner Sicht wenn man Jahrgänge wie dreiundzwanzig hat, Moseldrocken unbedingt also auch von vielen lieben Kollegen und das verbindet uns beide ja dann auch im Zehenseits der Tatsache dass wir ein Ehepaar sind.

00:23:42: Die Liebe zum Rieflingen Die Liebe zur Mosel als Region, den Weinen mit der Mineralität.

00:23:50: Das geht ja deutlich über den Beruf hinaus und es ist was, was irgendwie so eine Passion ist und Freude und Spaß ist.

00:23:56: Also ich habe Moselwein bevor ich die Eva kannte schon unheimlich gern getrunken.

00:24:01: Und vielleicht war's auch deshalb so, dass ich so neugierig war auf das Mosel Mädchen weil irgendwie die Region schon etwas war, was ich irgendwie besonders fand.

00:24:11: Das ist ja auch wirklich besonders.

00:24:12: Also mit den Steinhängen, also es ist ja wirklich allein landschaftlich extrem besonders und halt auch von dem Böden her vom Terroir her schon eine ganz spannende Rekon.

00:24:22: Ich wollte nochmal jetzt nachfragen mit dieser Diskussion um Feinherr blieblich und trocken.

00:24:28: Du machst ja eigentlich immer einen Trockenen?

00:24:30: Den Steinreich macht sie jedes Jahr auf oder?

00:24:32: Ja ich

00:24:32: mache jedes Jahr vom Schiefer-Rezingtrocknen, ich mache dieses Jahr den Steinreich-Resingstrocken und Apotheke trocken wie drei Thronhofberger Aber die drei gibt es schon immer seit Jahren auf, was auch in Trittenheim super funktioniert.

00:24:47: Da gibt's natürlich dann wieder durch diese unterschiedlichen Lagen an der Mose die Mikro-Klima...

00:24:52: Muss nicht so gut funktionieren einfach?

00:24:54: Also ich sag mal, in Drittenheim funktioniert besonders gut.

00:25:00: Wir hatten auch schon meine Eltern früh mit trockenen Weinen an der Mosel begonnen wo es eigentlich noch gar nicht so üblich war, also schon Ende der achtziger Jahre.

00:25:09: Also bei uns im Weingut gab es eigentlich auch schon immer

00:25:11: trockenen Beinen.

00:25:14: Aus der Fremde der Blick drauf warum Trittenheim?

00:25:18: Warum die Apotheke trocken gut funktioniert?

00:25:21: Die Apotheke ist Südwest-West in ihrer Ausrichtung.

00:25:24: D.h.,

00:25:24: da ist die Mittags- und Abendsonne voll auf dem Berg, dann hast du das dunkle Gestein... ...was sich was was die Wärme aufnimmt und dadurch sind die Nächte in der Apotheken milder als in anderen Hängen also auch als andere Südhäger weil halt eben die Sonne am Abend dann schon noch mal da etwas drauf

00:25:41: gibt.

00:25:41: Und dadurch hat man ein Stück weit weniger Botritis als teilweise in anderen Lagen, weil du hast ja im Herbst auch an der Mosel immer diesen Nebel bis zum Mittag eigentlich, also es ist so die Regel.

00:25:50: Während der Ernte, also oft zumindest... Also genau wenn die Trauben reif sind hast du halt diesen Nebel und in den Südlagen hast dann nur noch ein paar Stunden Sonne.

00:25:58: aber im West-Südwestbergen hast du dann halt die.

00:26:01: solange die Sonne scheint scheinen sie dann auch noch in

00:26:04: den

00:26:04: Bergereien schneller

00:26:05: weg

00:26:06: und trocknet halt etwas besser auf.

00:26:08: Also etwas weniger, wo Tritt ist von daher vielleicht schon immer haben mehr Weingüter in Drittenheim oder auch in

00:26:14: anderen Lagen

00:26:16: Daraus die trockenen Weine.

00:26:19: Wo drittes sagen wir noch mal für alle, die es nicht wissen ist diese edelvolle, die man eben braucht um gut die restzüßen weine zu machen.

00:26:26: Also besonders

00:26:27: halt edelsüßen

00:26:28: auslesen und die man eigentlich jetzt gar nicht so einfach kriegt in anderen Gebieten.

00:26:33: Das ist schon speziell auch

00:26:36: für die Mosel.

00:26:37: Ja das wird auch mit der Klimaerwärmung nicht unbedingt einfacher sein weil die Ernten werden immer früher und immer wärmer und Botritis, also so wirklich edelfäule zu bekommen brauchst du eigentlich kühlenächte kühle tage.

00:26:52: Also das funktioniert schon in kühlem jahren eigentlich besser.

00:26:56: okay weil sonst wächst es alles zu schnell und wird auch ein bisschen ja mit anderen Pilz zwischen drin und so.

00:27:01: also das war früher würde ich jetzt mal sagen fast einfacher.

00:27:05: heute haste eher so.

00:27:07: dass passiert dann eher heute mal dass sie das so ein bisschen rosinenartig eintrocknen oder die reife die grundreife so hoch ist.

00:27:14: Ja, durch Sonneneinstrahlung und so etwas mehr konzentriert.

00:27:18: Aber diese klassischen Portritis Auslesen werden auslesen würde ich jetzt mal sagen.

00:27:23: also aus meiner Sicht wird ein bisschen schwieriger.

00:27:26: Okay wie gut das doch trocknen werden macht

00:27:32: ihr?

00:27:32: Haben wir es ja wieder!

00:27:35: Du hast schon vorgeplant quasi auch

00:27:37: für Kabinett- und Spätlisesen Funktioniert super ausgesunden Trauben.

00:27:41: Ja,

00:27:42: genau.

00:27:42: Kabinett ist ja auch ein Riesenthema bei euch?

00:27:44: Aber da sind wir wahrscheinlich noch nicht.

00:27:45: Ich schätze, da hat der Philipp eine eigene oder die eigene...

00:27:48: Die folgende Weine gibt immer

00:27:49: noch ich vor!

00:27:49: Ich

00:27:50: lass mich überraschen und dann habe ich ihm in seinen

00:27:54: Verantwortung.

00:28:00: Kann er mal mit einem Eimer rühren?

00:28:01: Gibt sein Geräusch.

00:28:04: Wunderbar, wunderbar!

00:28:05: Wobei

00:28:05: das ja tatsächlich so ist wenn man sich fragt wie kommt jetzt eigentlich immer diese Weinreihenfolge zustande.

00:28:11: Ich weiß es vorher nie.

00:28:12: So wie du

00:28:12: greifst.

00:28:13: Das ist so...

00:28:14: Ach deshalb größe denn immer

00:28:16: so.

00:28:17: ...so wie's grad passt Und so wie es vielleicht auch mit gewisse Logik dann für die Weine, hat im Idealfall.

00:28:21: Aber heute bin ich... Ja also das... Ich sag mal mir werden wahrscheinlich gar nicht alle aufmachen.

00:28:27: Ich hab immer eins zwei Reserveflaschen da drin für den Moment wenn's notwendig ist.

00:28:31: Schauen wir

00:28:33: mal!

00:28:34: Je nachdem wo die Gespräche hinführen.

00:28:37: Also ihr seid ja nun beide viel im Auto ne?

00:28:40: Philipp, du fährst schon auch oft an die Mosel.

00:28:42: Eva ist ja dann an der Mosel häufig und also beide Weingüter müsst ihr managen ein hin und her.

00:28:48: Ihr seht ja dann auch ganz intensiv eigentlich jedes Mal aus dem Auto raus wie sich die Landschaft verändert.

00:28:53: Wie

00:28:54: nah sind wir immer intensiver?

00:28:57: Genau!

00:28:57: Also aus Rheinhessen raus.

00:29:01: Aber es ist so dass einem da auch nochmal echt klar wird das ist landschaftlich so unterschiedlich... Also, da kann man gar nicht auf die Idee kommen zu sagen, man wirft alles zusammen.

00:29:12: Sondern das muss alles eigenständig auch behandelt werden.

00:29:16: Also zwei Keller, zwei ... Weißt du was?

00:29:20: Viele fragen sich ja dann doch gut.

00:29:21: Man könnte jetzt einfach die Traum ernten und sie hierher bringen.

00:29:25: Das

00:29:25: kann man natürlich schon machen und hast trotzdem noch das Terror.

00:29:29: Aber bei mir war es immer so.

00:29:32: Mein Gedanke war immer so, mein Philipp hat am Anfang Auch immer so die Idee, wir können doch auch die Trauben fahren.

00:29:37: So viel einfacher aber da es im Herbst ja auch so ist also ich bin eigentlich den ganzen Tag auch mit draußen oder möglichst viel mit draußen während der Ernte und muss auch vor Ort sein in Drittenheim klar um dann halt zu entscheiden was wird wann gelesen wie und soweit?

00:29:50: das sind ja nun die wichtigsten Entscheidungen.

00:29:52: Ja und deshalb habe ich gesagt wenn ich dann sowieso da bin kann ich's auch pressen und kannst auch dort ausbauen.

00:29:59: natürlich ist es auch.

00:30:01: Während der GR-Phase fahre ich natürlich besonders oft hin und her.

00:30:03: Und du hast... Das

00:30:04: ist natürlich der Ort, der Keller.

00:30:07: Ja!

00:30:07: Ist schon auch ein Stück da.

00:30:08: So

00:30:08: andere Häfen dort?

00:30:10: Ja das ist ja auch so.

00:30:11: Luftzeugigkeit,

00:30:12: Luftdruck all die Bedingungen.

00:30:14: und Eva hat immer gesagt wenn ich die Trauben nach Rheinsen fahe dann is es kein echter Moselwein mehr.

00:30:22: Und ich sage heute sie hatte hundert Prozent recht.

00:30:25: Also es ist zumindest so.

00:30:26: wir haben hier einen Keller mit Futterfässern, also mit alten Holzfessern auch.

00:30:31: Da hast du natürlich eine eigene Kellerflora.

00:30:35: Man hätte die Holzfässer hier in den tollen Keller legen können.

00:30:39: Aber der hat

00:30:40: auch ne eigene Keller-Flora?

00:30:41: Der hat natürlich dann auch wieder andere Kellerflore.

00:30:43: Ja genau.

00:30:44: Und daher denke ich im Moment auch so dass es ja so richtig war.

00:30:48: Also wenn die Kinder mal später falls jemand von den Kindern weitermacht und die entscheiden ist anders dann ist das halt auch so.

00:30:55: Sehen wir

00:30:55: mal!

00:30:56: Ja, aber so hat man jetzt zwei ganz tolle, zwei ganz eigenständige Pieslinge nebeneinander.

00:31:01: Weingüternebeneinander lernt ihr

00:31:03: auch was

00:31:04: voneinander?

00:31:04: Also ich würde sagen wir haben uns gemeinsam weiterentwickelt wie das so... also ich meine es ist ja nicht so dass man nicht drüber spricht was man so tagsüber macht und da würde ich sagen

00:31:17: Auch wenn man es gezielt anders macht, kann man ja auch was davon lernen.

00:31:19: Es ist da besser so funktioniert.

00:31:22: Also das ist ja so dass wir im Ausbau wirklich unterschiedliche Herangehensweise teilweise haben.

00:31:27: also ich bin etwas... Da fühlt man sich viel entspannter mit langsamer Gehrung und Philipp gibt schon ein bisschen mehr Gas oder versucht halt so während der Gehrungen jetzt beispielsweise dann den Keller wärmer zu machen, weil es aber auch unterschiedlich ist.

00:31:46: Weil die H-Werte unterschiedlich sind an der Mose, kann das auch entspannter sein?

00:31:49: Weil einfach der pH-Wert ist niedriger als in Rheinhessen...

00:31:52: Ich hab mal einen Weingut mit des Franzens.

00:31:57: Die haben wir gesagt, da hat einfach so ein Wein, hat man so'n Jahr rumgelehnt und mal so'nen Jahr gekehrt irgendwie.

00:32:02: Das geht!

00:32:03: Ich weiß nicht, wie weit ich ausholen soll.

00:32:06: Das ist ein intensives Thema.

00:32:10: Nämmer erstmal die mikrobiologische Sichtweise auf die Dinge.

00:32:13: In der Gärung passiert ja ganz viel und vor allem ist natürlich die Hauptaufgabe der Hefen den Zucker in Alkohol umzuwandeln.

00:32:20: Soweit so gut, jetzt gibt es aber natürlich jede Menge Nebenprodukte die bei der Gärung auch entstehen und natürlich nicht nur die Hefen sondern es gibt auch Bakterien.

00:32:29: und da ist dann der pH Wert.

00:32:30: die Frage wie sauer ist das Produkt spielt eine wesentliche Rolle Und da haben wir einen entscheidenden Unterschied an der Mosel.

00:32:36: Es klingt jetzt böse, ist aber eigentlich was Positives Ist so sauer dass da die Milchsäurebakterien gar nicht dran gehen wollen, um eben aus dem Zucker dann im Flüchtige Säure und Milch zu kreieren.

00:32:55: Und in Rhein-Hessen ist es so, dass je nach Lesezeitpunkt wir pH-Werte haben, die schon so sind, dass die Bakterien da anknabbern könnten und eben entsprechend aus dem Zucker flüchtigesäurebilden, also Essig.

00:33:12: Ich mich traue.

00:33:13: Ich meine, ich habe das alles auch schon ausprobiert und es geht auch manchmal gut aber der Risikofaktor ist groß.

00:33:17: Wenn ich mich trauen würde, Gehrzeiten von einigen Monaten bis hin zu einem Jahr anzustreben dann kann das gut gehen muss aber nicht gut gehen.

00:33:29: Und an der Mosel ist es halt so dass wenn die Bedingungen sonst passen und man sehr sauber arbeitet dann passiert da nichts.

00:33:38: Dann ist der Wein so stabil, so biologisch, mikrobiologisch stabil dass nur die Hefen am Zucker nagen und sich unheimlich Zeit dafür lassen bis all das Zucker mal aufgearbeitet ist.

00:33:49: und das Schöne kommt noch hinzu Wenn hinterher ein bisschen Zucker verbleibt,

00:33:54: gar

00:33:54: nicht schlimm.

00:33:55: Das bringt Wein in Balance und ein bisschen Restzucker im Moselwein war noch nie einen Schaden.

00:34:01: Wohingegen es bei mir so ist wenn ich hinterher einen Wein habe der irgendwie mehr wie sieben acht Gramm Restzuckern und weiß ich gerade mal was ich mitmachen soll weil das net in der Balance ist wo's sein soll.

00:34:11: also hab' ich das Kerninteresse dass meine Gehrung, die auch spontan läuft und mit der Natur hebenläuft.

00:34:17: Das ist bei uns gemeinsam so.

00:34:19: Wir beide arbeiten ausschließlich mit Spontangährungen.

00:34:22: Ich habe das Interesse, dass wir zügig durchkommen, dass die Hauptgärung eher flott ist, damit ich frische Eleganz, Karkheit, pure Finesse habe, die Säure stabil bleibt und das ganze Ding mikrobiologisch sauber ist.

00:34:35: An der Mosel kann ich sagen, ich lasse mir Zeit mit diesem Prozess, lass dadurch ... Lass ich vielleicht sogar ein paar mehr Aromen, ein paar Gärnebenprodukte entstehen die den Wein auch prägen.

00:34:46: Das kann ja nichts passieren, weil ich vorher sehr sorgsam war und das lesen gut top ist Und ich krieg sogar die Säure über diese längere Geldzeit balanciert und es entsteht einen Wein der einfach viel schöner in seine Balance ist als wenn ich da jetzt zu vor schnell geschaut hätte dass er sich aber schnell durchkehrt.

00:35:04: also andere Grundbedingungen erfordernd anderes Management wobei in beiden Fällen es nur ein Begleiten ist, von dem was die Natur von sich aus macht.

00:35:14: Nämlich hefen sie schwerpunktmäßig aus dem Weinberg kommen zum Teil auch aus dem Keller eben dann die Gärung übernehmen und den Zucker in Algol umrühren.

00:35:21: also ich habe einen Herbst gehabt nämlich den Herbst zwei tausendzehn das war ein Jahr.

00:35:28: da gab's auch in Rhein-Hessen Säurewerte bis baktert sag ich mal die wirklich krass waren.

00:35:33: und dann hast du dir im Herbst die Frage schon was mache ich jetzt?

00:35:36: Du kannst dann chemisch entzäuern und kannst im Prinzip versuchen, Weinsäure auszufällen schon in den Must-Bereich damit du eine Balance bekommst.

00:35:48: Und dann eben nach der Gärung ein Wein hast, an dem du nicht nochmal ran musst weil alles was du in Wein machst beeinflusst Aromatik sehr stark.

00:35:57: Das ist die eine Variante.

00:35:59: das war auch die klassische Folgenweise die man damals gewählt hat um einfach die Balance in den Jahrgang zu bringen dass man Säure im must weggenommen hat.

00:36:06: Das macht mir mit Kalk.

00:36:08: Also auch ein ganz natürlicher Prozess, dass man eben die Weinsäure ausfällt und die Alternative war halt okay.

00:36:15: Eva ist Methode Frau Dr.

00:36:16: Klüserort.

00:36:18: Nämlich lasse doch einfach mal ganz langsam und lang gehen.

00:36:22: vielleicht belangsiert sich es von selbst.

00:36:24: Meine pH-Werte müssten ja niedrig genug sein das es funktioniert.

00:36:28: Ich kann dir sagen, ich habe den halben November nicht geschlafen.

00:36:31: Weil ich so Angst... War

00:36:33: dann auch für dich nicht so entspannt oder?

00:36:35: Ich war da glaube ich schon gar nicht da, der hab es zwar so spät,

00:36:37: aber das war ja noch eine Mose und es war wirklich so dass ich also einfach ... Es gab halt dann auch eins zwei Fässer Da kam die flüchtige Säure, da kam Essigbildung Die konzentrieren beim Verkosten.

00:36:48: Also wenn du's wahrnimmst ist es schon zu spät.

00:36:50: Das musstest vorher eigentlich schon wissen.

00:36:52: Für mich war das ne Geschichte.

00:36:54: Wenn du weißt Du riskierst deine komplette Ernte durch solche Prozesse ist es Wahnsinn und insofern ist es schön, dass man an der Mosel das ganze Spannend so leben kann.

00:37:05: Bei mir muss es anders funktionieren.

00:37:08: In der Ernte schon später.

00:37:10: also wir fangen weg gehen schon kühler in die Gärung

00:37:12: rein.

00:37:13: Also von daher müsste ich am Anfang schon Zehn Tage, bis sie überhaupt mal anfangen zu gären.

00:37:19: Also bin ich eh schon später und in der Kühleren...

00:37:22: Und ist nicht

00:37:23: diese

00:37:23: Zeit, bis die anfangen so gerne?

00:37:25: Ist das nicht eine gefährliche Zeit dann?

00:37:27: Theoretisch schon ist es aber bei mir

00:37:29: auch noch nie.

00:37:29: Auch noch

00:37:31: nie, okay.

00:37:31: Ich bin eigentlich

00:37:32: immer entspannter.

00:37:33: Dann lässt sich die ersten Mal an dem Hose liest Trauben über Wochen!

00:37:38: Aber auch vor allem nie zeitgleichs mit Rhein-Hess oder immer.

00:37:40: dann

00:37:41: ein bisschen

00:37:42: die Überschneidung.

00:37:43: Das Ende überschneidet sich auf letzte Drittel.

00:37:45: So, dann hat sie natürlich das Thema Gehrung... Ja es geht ja noch nicht und da könnt ihr anzugehen, dann musst du nach der Gehring jeden Tag gucken.

00:37:52: Dann sage ich auch komm lass uns irgendwie was für dich endet in Januar, lass uns also heute mit Schulzeit für die Kinder geht.

00:37:59: Lass uns in Urlaub fahren irgendwie zwei Wochen in die Sonne oder sonst.

00:38:03: irgendwas war damals so ein Thema.

00:38:06: Dann guckte mich an und sagte, das geht nicht.

00:38:08: Das ist meine Hauptgätszeit!

00:38:09: Da kann ich jetzt weggen.

00:38:10: Man

00:38:13: kannst du denn

00:38:13: mal weg.

00:38:15: Wenn ich ernte habe... Anfang Anmorgung vom Herbst.

00:38:20: Ja, da sag' ich immer, guck mal September

00:38:21: wäre doch eine schöne

00:38:22: Zeit.

00:38:25: Und es macht sie heute noch, dass sie wirklich dann immer August stichelt, die sagt nochmal so, ach so

00:38:30: Ende.

00:38:32: In Ende

00:38:33: August können wir jetzt noch mal eine schöne Woche ... Der nächste Mal.

00:38:40: Jahrgangs-Zweiundzwanzig, auch ein reifes Jahr, aber trockener in seiner Art im Sommer.

00:38:49: und wir sind jetzt in der Apotheke.

00:38:52: Drittenheimer Apotheken.

00:38:53: Alten Reben in der apotheke also wirklich so alte Terrassen.

00:38:57: wie alt ist das?

00:38:57: So

00:38:58: hundert Jahre

00:38:59: alt.

00:38:59: Ja,

00:39:00: Wurzel echt!

00:39:01: Schon der Opa

00:39:02: oder?

00:39:03: Da schmeißen sie an den Mund und schmeiß'n sehr gern mit so einem

00:39:05: jahr.

00:39:06: Hundert Jahre alte Reben, hundertfünfjährige Alte Reben.

00:39:08: Du

00:39:09: bist nur neidisch.

00:39:12: Ich muss sagen damals als im dritten Heimflubbereinigung war ich glaube es war zwei Tausend Sieben, sechs Sieben oder so?

00:39:17: Nee,

00:39:18: wir haben zwei oder drei.

00:39:19: So früh war das okay?

00:39:20: Jedenfalls da hat's gekämpft wie in Löwe... Weil sie, also die Grundidee der Flowbeiling war schon gut in den Steilagen ist schwierig.

00:39:30: Das heißt, die Flächen wurden zusammengelegt für die Betriebe, gerade für die kleinere Betrieber und dann viele kleine Stücke an ein Stück gelegt.

00:39:38: Wege gebaut dass wir nicht mit der Raub behalten.

00:39:40: Und

00:39:41: das ist natürlich schon unheimlich hilfreich.

00:39:43: aber E-Falck sagt hey Moment mal ich habe das, das sind das Stück und jedes Stück hat ihre Besonderheit und da stehen alle Reben drauf.

00:39:53: Ich habe diese Diversität der einzelnen Weinbeige nicht mehr.

00:39:56: Das heißt, mir wird ein Teil meiner Diversitätsthematik genommen und da hat sie wirklich gekämpft wie in Löwe.

00:40:05: Du hast die Flächen noch behalten?

00:40:06: Also du warst einer der wenigen Winzer, die im Prinzip noch weiterhin komplett verstückelt im ganzen Berg hinterher war?

00:40:12: Ja

00:40:16: das

00:40:16: stimmt!

00:40:17: Wir

00:40:19: haben jetzt natürlich auch die meisten Weinberge in der Flubereinigung drin gehabt, aber das ist hier so

00:40:23: ein Stück

00:40:24: für Altenreben zum Beispiel.

00:40:26: Mittlerweile sind ja wie gesagt jetzt auch schon die anderen auch schon wieder dieses Jahr schon vierundzwanzig Jahre oder dreinzwanziger Jahre.

00:40:34: Wahnsinn!

00:40:35: Damals habe ich immer zum Film gesagt, ich werde aus der Art mal gespannt, ob man jemals wieder guten Wein aussieht.

00:40:42: Aber natürlich überspitzt gesagt aber wir haben dann auch geguckt dass wir halt keine Klone gepflanzt haben sondern halt Selektionen von alten Reben so das man da wirklich auch Diversität immer noch in den Weinbergen haben was man hat

00:40:57: also das ist jetzt auch sensationell hier

00:41:01: Also immer noch jung, ne?

00:41:01: Aber es

00:41:02: ist eine fantastische Weihung.

00:41:04: Wenn man sich überlegt wie diese alten Reben dann halt auch dieses trockene Sommer überstehen würde ich so tief in diesem Kagenbogen boden das es dann funktioniert.

00:41:11: Die Alpe kann denn so eine Rebe werden?

00:41:13: Ja, das kommt.

00:41:14: Wenn ihr

00:41:14: da über hundert und zwanzig unterfrischt?

00:41:16: Natürlich

00:41:17: sind auch in den alten Reben schon mittlerweile einige junge Zwischen drinnen.

00:41:23: Aber mit guter Pflege

00:41:26: ...

00:41:26: Eva ist guter Pfege.

00:41:27: Ich bin

00:41:28: ja immer jeden Tag durchgehend streiche.

00:41:32: Wie groß ist die Fläche, die du insgesamt hast bewirtschaften musst in der Müssel?

00:41:36: Fünfenhalb

00:41:38: Hektar.

00:41:39: Also schon noch!

00:41:40: Klein überschaubar jetzt im Vergleich zu... Ja

00:41:42: gut, da sind wir ja aber wieder in Rhein-Hessen wo das alles einfacher geht.

00:41:47: Das war

00:41:47: auch eine bewusste Entscheidung.

00:41:48: halt durch diese Entscheidung.

00:41:49: mit den Beinweingütern und den Pendeln ist es halt so entweder man bleibt wirklich klein oder es hätte dann so groß werden müssen dass sich halt die Mitarbeiterstrukturen alles komplett ändert, dass man es dann halt eher mehr mit fremd Mitarbeitern usw.. Und da war halt die Entscheidung, dass so ist es eigentlich eine Größe, die man ganz gut

00:42:10: machen kann und dann auch viel vermarkten können.

00:42:12: Ja, Vermarktung macht ja ein bisschen zusammen.

00:42:14: also das wird jetzt zumindest abgenommen so ein bisschen oder?

00:42:17: Genau!

00:42:19: Das macht ja Sinn irgendwie.

00:42:21: Also gerade Export ist eigentlich alles zusammen.

00:42:24: Die meisten Exportkunden sind die gleichen, sodass wir natürlich viele Logistik

00:42:31: zusammen haben.

00:42:33: Für die ist es natürlich auch wiederum sinnvoll, weil sie können zusammen abruhlen zwei Regionen aus einer Palette.

00:42:41: Perfekt

00:42:44: ja!

00:42:45: Schweigen ne?

00:42:49: Ein Leben guten Wein, wenn wir mal einen Moment schweigen.

00:42:53: Und dann noch in dieser Kathedrale, wo wir hier sitzen, da wird es sowieso still.

00:42:58: Eigentlich ist die Mosel ja noch ein bisschen touristischer geprägt als Rhein-Hessen.

00:43:01: oder wie ist das?

00:43:02: Ja doch

00:43:03: eigentlich schon deutlich touristischer.

00:43:05: Macht ihr damit seid ihr so ein Weingut, dass auch so ein bisschen...

00:43:08: Tja also wir hatten früher immer meine Mutter hatte auch so Gästezimmer im Weinguth, so Klassisch halt.

00:43:15: Das haben wir jetzt im Weingut selbst nicht mehr haben, aber jetzt gemeinsam auch vor... Mittlerweile schon das dritte Jahr.

00:43:23: Vor drei Jahren ein Haus mit neuen Ferienwohnungen dann wieder öffnet also dass meine Schwester und ihr Mann jetzt so betreiben.

00:43:31: Ach super!

00:43:32: Und daher sind wir dann schon auch im Spiel wieder mit drin.

00:43:35: Aber natürlich ja jetzt irgendwie kein Riesenfokus auf Tokusmus.

00:43:40: Aber es ist schon so, dass man's auch merkt Art der Touristen ändert sich ein bisschen.

00:43:45: Es sind natürlich viele Wanderer, viel Fahrradfahrer aber auch immer mehr Genussreisende an der Mosel

00:43:51: unterwegs.

00:43:52: Gibt es auch immermehr tolle Restaurants?

00:43:54: Tolle

00:43:54: Restaurante gibt's.

00:43:55: Also viele, viele Sterne-Restaurant.

00:43:58: Um Drittenheim rum gibts schon viele Sternen.

00:44:01: Viele Gründe

00:44:02: nach Drittnheim

00:44:03: zu fahren?

00:44:04: Ja doch!

00:44:05: Von daher macht das Spaß.

00:44:06: und natürlich sind da dann auch meine Interessierte dabei die tagsüber bei den Güter besuchen abends einen diese Sternenrestaurants und so, das ist ganz spannend.

00:44:16: Es gibt natürlich dann auch immer noch Kige-Clubs

00:44:18: usw.,

00:44:18: das geht natürlich immer noch aber es hat sich schon sehr geändert.

00:44:22: Die verandern wahrscheinlich auch dahin wo man den ganzen Tag weit verkosten kann?

00:44:25: Genau.

00:44:26: Wo bis was los ist.

00:44:28: Trittleim ist schon eher so... Du kannst halt Wandern, Fahrradfahren und Ruhe haben

00:44:32: beim Probieren.

00:44:33: Und bei euch schöne Moselhausschlafen.

00:44:34: Genau!

00:44:36: Mit gutem Wein.

00:44:37: Jetzt habt ihr ja hier, deswegen habe ich das gerade erwähnt mit der Kathedrale.

00:44:40: Das ist jetzt euer neuestes Baby.

00:44:41: sozusagen.

00:44:42: drei Jahre renoviert dieser Gutshof in dem wir hier sitzen.

00:44:46: Valentin?

00:44:46: Warum heißt er

00:44:47: Valentin?!

00:44:48: Der Bauer

00:44:48: des Rohs hieß Valentino.

00:44:52: Ich hatte den Hof erbaut und am Ende gilt ihm der Respekt für dieses wunderschöne Anwesen.

00:45:02: Solche Tiefstablerherrlich muss ich jetzt mal... Ja, aber ich habe es gesehen vor drei Jahren!

00:45:08: Da habt ihr doch einiges rausgehöhlt aus dem Anwesen?

00:45:10: Ja, da

00:45:11: muss ich aber fairerweise sagen wir haben ja eigentlich das Alte versucht wieder herzurichten in seinem Ursprung scheinen zu lassen, natürlich hier im Innenraum haben wir natürlich Funktionalität auch gebraucht.

00:45:25: Das ist eine wahnsinnige Herausforderung gewesen so ein altes Gehöft das Denkmal geschütztes zu renovieren und das hat schon auch Energie gekostet.

00:45:34: und ich hatte großes Glück dass die Ernte-Fünfundzwanzig so früh war weil die finale Bauphase Zum Oktober, November.

00:45:47: Und das war voller Einsatz.

00:45:50: Das

00:45:51: war jetzt aber auch wieder so ein bisschen ungeduld von

00:45:54: Himmel.

00:45:55: Vielleicht hat sich auch selbst den ersten Termin so gesetzt?

00:45:59: Das ist schon von vornherein klar, weil es wird knapp und stressig.

00:46:02: Ich habe dann noch gesagt, lass uns doch irgendwie zwei Monate ein bisschen puffer... Und daher war es dann schon wirklich sehr stressig am Schluss.

00:46:11: Aber es ist

00:46:12: fertig!

00:46:15: Es ist halt am Ende so, der Hof hier soll für die Zukunft ein Ort sein wo sich Menschen treffen... Wein zu Hause ist, wo Freude zuhause ist.

00:46:25: Also von privaten Feiern über Hochzeiten, über Tagungen vor allem über Weinproben, Wein-Events gern auch mit all den Vereinigungen, die es so gibt.

00:46:40: Den VDP, Rhein-Hessenwein unsere Westhofen im Glasleutel, mit denen haben wir die erste Veranstaltung hier gehabt im Dezember schon Und das hat richtig Spaß gemacht.

00:46:48: Also es gibt einfach neue Möglichkeiten, auch wenn unser Weingurzhof und die Gebäude nicht klein erscheinen und wer da eigentlich in der Theorie Platz haben ist es doch so dass alles so sehr genutzt ist, dass wir nie einen Raum hatten indem man auch mal eine größere Veranstaltung wirklich machen kann.

00:47:04: Das können wir jetzt hier

00:47:05: ja

00:47:06: und ich glaube wir können hier zum Beispiel auf die Podcast Aufnahme entspannter ohne Nebengeräusche stattfinden lassen, was glaube ich auch ganz nett ist.

00:47:20: Total

00:47:20: schön!

00:47:20: Ja die drei Jahre renovieren haben sich absolut gelohnt.

00:47:24: Das war ja

00:47:24: erst Planung und dann das wirkliche Bauzeit war fast nur ein Jahr.

00:47:30: Erst mal überlegen was man überhaupt macht damit.

00:47:33: Also ich freue mich auf viele Vani-Winschen.

00:47:35: Es ist zum Thema Geduld und so ist es so dass meine EVC eben schon angedeutigt wird.

00:47:40: Dann dauert's halt ein bisschen länger.

00:47:42: Die Eva ist denn schon bei uns derjenige der sagt überlegt nun mal und willst du das denn wirklich?

00:47:48: Und dieses hinterfragen einer Idee, dass es bei ihr viel intensiver ausgerückt als bei mir.

00:47:55: Bei mir ist es so, ich habe irgendwas dann marschierisch.

00:47:59: Das gleicht sich dann raus, das tut gut!

00:48:02: Das ist unheimlich wertvoll.

00:48:03: wenn du jemand an deiner Seite hast der dann auch sagt jetzt machen wir langsam, musst ja nicht gleich sofort losrennen.

00:48:09: Im Gekehrt jetzt mach man schneller.

00:48:11: Ich weiß nicht, ob man das so gerne hat.

00:48:15: Ja komm, da war auch vor!

00:48:16: Sie sehen mal hin.

00:48:17: Also ich finde es klappt ja wunderbar mit diesem gemeinsamen Podcast.

00:48:23: gibt's irgendwelche Themen die ich besser nicht anspreche?

00:48:25: Eva?

00:48:27: Wahrscheinlich, wenn der Moment fit mir jetzt kannst du halt

00:48:29: angefühlt werden.

00:48:31: Wir merken es dann am Tisch, dass er uns wieder ruhig wird.

00:48:35: Ich glaube was bei uns gut ist und deshalb gibt es für uns tatsächlich heute nicht so... viel Konfliktpotenzial ist.

00:48:43: Wir haben beide ein Stück weit unsere Freiheit auch behalten mit dieser Konstellation, dieser zwei Weingüter und diese Eigenständigkeit im Beruf teilweise auch im Alltag.

00:48:54: Und diese Situation dass wir auch immer wieder mit räumlicher Trennung konfrontiert sind lässt uns auch wertschätzen wenn man die Zeit zusammen haben und das ist glaube ich etwas was uns noch hoffentlich lange bei der glücklichen die Zukunft blicken lässt.

00:49:13: Es ist schon ganz gut und am Ende ist es ja so, es sind ja auch immer familiäre Themen funktioniert oder funktioniert jetzt nicht.

00:49:22: Man muss auch sagen, die Kinder machen's auch gut mit.

00:49:24: Das ist ja jetzt auch nicht selbstverständlich.

00:49:26: Die sind ja von klein auf gewohnt das irgendwie...

00:49:29: Ja, immer mal einer unterwegs ist.

00:49:32: Also am Anfang sind die immer mitgefahren und Mosel jetzt in der Spiele irgendwie und von daher sind sie da auch zu Hause was auch schön ist.

00:49:39: Mit Oma

00:49:39: und Opa dort.

00:49:42: Mittlerweile haben ja natürlich ihre eigenen Hobbys so ein Weg gehen... Ja

00:49:45: dann sind Sie doch sehr verhaftet hier wahrscheinlich.

00:49:48: Aber es sind immer noch gerne

00:49:49: an der Mosel drauf.

00:49:50: Es sind aber auch gewohnt selbstständig ihre Hausaufgaben als Möglichste zu machen.

00:49:55: also das war irgendwie von Anfang an so.

00:49:57: Ja, musst

00:49:58: du dann.

00:49:59: Funktioniert aber auch gut.

00:50:00: Muss man die beiden wirklich loben?

00:50:03: Sehr gut!

00:50:06: Philipp hat gestern zum Beispiel erzählt, er hat dann Frühstück gemacht für die Beine.

00:50:10: Da steht ja ein bisschen Unterdruck weil du das sonst immer macht, dass

00:50:13: er es dann auch so gut macht.

00:50:15: Also da habt ihr

00:50:16: schon

00:50:16: eure Themen.

00:50:17: Am Morgen hat mein Sohn gleich gesagt, also kannst du mir bitte auch mal Papa halt gestern so'n tolles Brotmasken machen.

00:50:28: Ich merke

00:50:29: das schon.

00:50:34: Wir

00:50:35: kommen zu einem weiteren Unikat,

00:50:37: was

00:50:39: es nur einmal geben darf.

00:50:42: Das ist die Abmachung, die du eingehst wenn du mit der Weinentdeckungsgesellschaft gemeinsam einen Wein machst.

00:51:03: Und er hatte diese Idee gehabt, Unikate.

00:51:09: eigenständische Weine irgendwo abzufüllen, irgendwas was es sonst nicht gibt.

00:51:12: Da gab's schon diverse spannende Projekte kleine Auflagen deshalb oft auch wirklich rar.

00:51:19: und er kam mit der Idee damals zu uns lasst uns einen Mosel Rhein-Hessen-Kühe machen

00:51:24: also

00:51:24: eine Sache die wir nie im Leben gemacht hätten.

00:51:27: wir gesagt das wirds nicht geben weil wir einfach sagen die Moseln in Rhein Hessen vom Grund her Das sind eigentlich so unterschiedlich, dass wir sehen dieses Plus nicht das zusammenzuführen.

00:51:40: Und der Karlsland ist damals überzeugt, wir probieren es mal aus.

00:51:44: Faktisch im

00:51:46: Titrierkolben.

00:51:48: Wir gucken mal was wir machen können.

00:51:51: Wenn ihr hinterher nicht wollt, akzeptiere ich das auch und der Wein hieß dann Wechselstrom.

00:51:57: Cooler Name dafür?

00:51:58: Ja!

00:51:59: Ist aus zwei tausend siebzehn.

00:52:01: Die Auflage steht irgendwo drauf.

00:52:06: Es muss roundbaut tausend Flaschen gegeben haben von dem Wein.

00:52:16: Das ist ein Riesling trockenen Landwein steht aber rein drauf.

00:52:22: Das Landweingebiet ist auch für die Mosel-Landlandweine rein, deshalb machen die Moseler nicht so was auch noch mal.

00:52:29: und der Apfeler ist die Wittmann Weingembeher.

00:52:31: also okay aber da ist die Eva beteiligt gerade, sondern passt das.

00:52:35: Es war schon ja ein Specialprojekt, aber es hat euch aber auch

00:52:40: spannend oder?

00:52:41: Ja auf jeden Fall jetzt auch spannend zu probieren und jetzt wird's wirklich schon sehr langsamer.

00:52:44: Und es gibt

00:52:44: hier... ...zweitertags

00:52:45: um siebzehn Jahre.

00:52:46: ich habe noch sechs oder sieben Flaschen davon im Keller.

00:52:49: Danke, dass du das auch machst

00:52:50: hier heute.

00:52:51: Das

00:52:53: muss ich ja lohnen, Eva wenn du kommst.

00:52:55: Ehrlich jetzt haben wir so lange rumgebaggert und jetzt müssen wir auch... Es ist doch auch mal da so ein Keks, ne?

00:53:00: Das gehört dir alles dazu bei Borden wie Wein!

00:53:03: So man muss fairerweise sagen, da ist schon eine Harmonie im Wein vor allem in der Saftigkeit der Rieslingfrucht.

00:53:12: Ich tu mal jetzt wahnsinnig schwer mit dem Gedanken, ja Schieferboden, Kalksteinboden.

00:53:15: Das ist schwierig zu sagen.

00:53:17: Du merkst da hat Druck am Gaumen der Wein, da hat Mineralien, der hat Länge.

00:53:21: also insofern steiniger Boden Ja.

00:53:24: aber das zu definieren von was wie wo was kommt ich glaube es würde auch zu weit führen.

00:53:30: Fakt ist aber Das ist gute Partienwahn.

00:53:32: Es war eine Apotheke-Partie und es waren eine Mohrsteinpartie, die da drin sind.

00:53:36: also insofern schon hochseriöser Stoff.

00:53:38: Tut das nicht weh?

00:53:38: Dreinhalb Liter dann abzugeben von diesem Stoff?

00:53:42: Ja, das ist ein etwas spannendes

00:53:44: Projekt.

00:53:47: Und das Schöne ist natürlich am Ende muss man ganz klar sagen, dass jetzt ein paar Jahre her nur noch wenige Flaschen irgendwo in ein paar Privatkrätern gehen.

00:53:54: Für

00:53:54: kurzum hat mich noch jemand irgendwie angeschrieben und hat gesagt, er hätte seine Flasche bei sich noch gefunden.

00:53:59: In

00:54:01: meiner Städte auch wieder eins im Glas.

00:54:03: Es steht haufrisch im Glas, in einem Jahrgang mit wirklich goldgelben, gesundem reifen Trauben.

00:54:10: Aber man muss sagen also blind wäre ich jetzt niemals weder auf Mosel noch auf Kalkstein gekommen.

00:54:16: Also es ist wie der Schieber noch Kalksteiner.

00:54:19: Schmeckt

00:54:19: aber nicht wie ein Württemberger!

00:54:23: Und auch nicht wie was von der Nahrung?

00:54:25: Auch

00:54:26: nicht.

00:54:26: Das wäre

00:54:26: auch noch nahe liegen.

00:54:27: Ja, weil

00:54:27: er da immer durchfahre.

00:54:30: Also vom Saft her würde ich tatsächlich es eher in Rhein-Hessen sehen?

00:54:34: Jetzt könnte man sagen der Zug am Gaum und ja, Mose oder der Morstein kann ja auch... Nein!

00:54:40: Da könnte man... das war jetzt was, da könnte man mal wenn wir da in die Tiefe gehen und diskutieren werden, wo war's?

00:54:44: Da könnten wir Krach kriegen.

00:54:48: Du könntest Krach geben.

00:54:50: Wir nicht, wir würden einfach etwas trinken.

00:54:52: Na ja.

00:54:56: Wollen wir mal anstoßen?

00:54:57: Ich finde, das haben wir noch gar nicht oft genug gemacht.

00:55:00: Tschüss!

00:55:00: Ja doch gar nicht.

00:55:01: Doch

00:55:02: natürlich am Anfang.

00:55:03: Guck mal wie aufpasst, wie ein Lux-Do.

00:55:07: Sag mal Eva, du hast am Anfang auch für ein VDP gearbeitet.

00:55:10: Wieso hast du das gemacht?

00:55:11: Für einen VDP-Pfalz.

00:55:13: Es war nach Geißenheim wollte ich halt noch was anderes machen.

00:55:17: Dann war eine Stellenanzeige vom VDP Pfalz, also ich war mir sicher, ich will nicht direkt nur ins Weingut nach Hause gehen sondern erst mal woanders hin.

00:55:24: Also hab auch überlegt irgendwie ins Ausland zu gehen und dann war Dann auch eingeladen zum Vorstellungsgespräch, beim Hans-Jörg Reepholtz und der Christian, die mittlerweile ja mit uns als besten Freunde sind.

00:55:35: Ja, Reepholz war ein Chef dann

00:55:37: ne?

00:55:37: Ja, da haben wir einen Chef unter Steffen aber auch an den beiden.

00:55:40: Okay, witzig!

00:55:41: Mein Büro war ein Gimmelding von daher kamen die Steffen auch oft mal vorbei auf einem kleinen Plausch und so.

00:55:47: Wie war das denn mit den Beiden?

00:55:48: Das ist sehr lustig.

00:55:49: Schön also doch... Also ich meine, die waren meine Chefs natürlich.

00:55:53: Anfang war es schon auch die Frau Klüserrat und der Herr Christmann und Herr Reepholz.

00:55:58: Wir haben immer mehr zusammen gemacht und haben uns dann halt auch privat angefroren mit den Familien auch.

00:56:04: Wir sind jetzt mittlerweile auch mit den Kindern und so.

00:56:06: Ich mein sie sind ja mit uns dann sozusagen aufgewachsen.

00:56:08: als als ich damals beim VodP angefangen habe war glaube ich der Julius Christmann noch gar nicht auf der Welt und die Helene auch nicht Reepholtz.

00:56:15: also das war schon so... Ja, kennen wir jetzt auch ihr Leben lang sozusagen schon.

00:56:21: Verrückt?

00:56:22: Und dann habe ich damals die Geschäftsstellenleitung sozusagen gemacht.

00:56:25: Aber dann war es ja total involviert in dieses VdP-Thema hast du aber eigentlich nie versucht

00:56:30: oder?

00:56:31: mit Ansgar Klusrad für den VDP?

00:56:34: Bisher.

00:56:35: Ich habe ja den Kontakt

00:56:36: zum VDP, aber wollen wir da mal was klar machen oder...

00:56:41: Also es ist immer witzig wenn irgendwelche jetzt z.B.

00:56:43: Italiener kommen oder so und sagen man wie kann das sein dein Mann des Präsidenten von VDP und du bist nicht im Freikantassal für den Italien niemals.

00:56:50: Ja, niemand.

00:56:51: Verstimmt natürlich!

00:56:53: Das ist in Deutschland.

00:56:56: Aber was bei euch?

00:56:58: was Spezielles glaube ich also willst wirklich deine eigene Ding machen.

00:57:02: Und das finde ich jetzt hier sensationell, ich finde das großartig wie du es durchziehst in dieser Stringgänze

00:57:09: und

00:57:09: auch...

00:57:09: Das ist auch was es ausmacht dass Eva ihr eigener Chef ist, dass Eva Unternehmerin ist und ihr eigenes Ding macht.

00:57:19: Aber Hammer!

00:57:21: Das ist klein und fein aber

00:57:25: das ist interessant weil Eva ja in ihrer Art Sie sagt das ja auch selbst von sich.

00:57:31: Sie ist kein Lautsprecher, das stimmt und du hättest natürlich mit dem Erfolg den sie aufgebaut hat, hättetst du natürlich auch ein bisschen mehr Marktaufmerksamkeit dir einfordern können wenn du es gewollt hast?

00:57:43: Ich habe damals zum Beispiel etwa schreibt deinen Name aufs Etikett.

00:57:46: also bei allem Respekt zu deinem lieben Vater Ansgar aber Eva Küslerer Du bist eine Frau.

00:57:51: Das ist genau das was im Moment eine Rolle spielt.

00:57:56: Das ist zwanzig Jahre her Und da waren Frauen im Wein das große Thema.

00:58:02: Heute ist es ja Gott sei Dank normal geworden, was ja auch schön und richtig ist.

00:58:08: Ja ich finde schon also... Ich finde es gibt heute eine gewisse Selbstverständlichkeit ob das ein Mann oder eine Frau ist der den Wein macht?

00:58:14: Macht jetzt!

00:58:15: Generell erst mal kein Unentschiedes geht.

00:58:16: Aber es gibt

00:58:16: noch nicht so viele, nicht

00:58:18: so viel.

00:58:18: Ist das

00:58:18: nicht Fünfzig-Fünfte?

00:58:20: Genau.

00:58:21: Und es gibt ein Haufen gute anerkannte Winzerinnen die ganz oben stehen.

00:58:24: also insofern... Das passt schon!

00:58:25: Also ich glaube da muss man jetzt nicht den Kampf ausfechten ob jetzt das fair verteilt wäre.

00:58:32: Es ist halt natürlich auch körperliche Arbeit die damit zusammen gerade in die Betriebe klein sind.

00:58:36: aber nachweislich

00:58:37: ist es so.

00:58:38: Das Thema Frauen im Main funktioniert heute sehr, sehr

00:58:41: gut.

00:58:41: Ich meine interessante Frage ob das irgendwie ein anderes Verhältnis ist als zu anderen Unternehmen wo der... weil das ist ja auch nicht fünftig-fünfzig?

00:58:48: Ja es echt nie!

00:58:49: So

00:58:51: und in dem Kontext die Fahrt diese Karte bewusst nicht gespielt.

00:58:54: sie wollte das nicht selbst.

00:58:55: aber zu meiner Seite Respekt von meinem Vater.

00:58:58: ich möchte jetzt nicht den Meinwutznamen ändern und möchte nicht jetzt quasi so auf diesem Zug aufspringen.

00:59:06: in ihrer ganzen Art Die Kommunikation ist es immer einfach im ersten Schritt ein bisschen zurückhaltend.

00:59:22: Und am Ende ist ja das Schöne, Eva ist ja erfolgreich geworden über eine lange Zeitschiene und hat sich hochgearbeitet auch in der medialen Anerkennung in der Spitze der Region was ja letztendlich riesen Respekt verdient.

00:59:38: An der Mosel gibt es so viele wirklich großartige Weidengrüter und dann in dieser Valance, dieser starken Betriebe dann plötzlich auch zu erscheinen mit was weiß ich Feinschmerker fünf Sternen, Venum Vier-Einhalb

00:59:51: usw.,

00:59:51: also glaube ich bis überall, überall in den Spitzl-Rangings mitzulaufen.

00:59:56: Das

00:59:56: war doch auch noch nicht so

00:59:57: gut, oder?

00:59:58: War's winzerendes Jahres beim Falstaff gewesen!

01:00:00: Also die Anerkennung medial hast du zwischenzeitlich bekommen ohne wirklich so diese Trigger Points zu versuchen anzukicken, dass das passiert.

01:00:10: Es hat dadurch wahrscheinlich ein bisschen länger gedauert.

01:00:12: Das hätte man wahrscheinlich auch ein paar Jahre früher haben können aber das ist nicht eh fast Art und insofern ist es... Ich muss sagen ich bewundere sie für wie sich das gemacht hatten also ich wäre da wahrscheinlich etwas ungeduldiger.

01:00:28: Aber am Ende zählt dann das Ergebnis und die Anerkennung die heute da ist.

01:00:33: Und als Sidekick zum Thema.

01:00:37: Ich bin ja im VDP, im Bundesverband Vizepräsident und ich sage tatsächlich die Eva im VdP, das wäre dann eine VdB Mosel.

01:00:48: Die Regionen sind selbstständig in ihren Entscheidungen würde mir schon auch gefallen.

01:00:54: Ich weiß aber auch was es bedeutet Mittel dem Vdp zu sein und weiß auch um die Situation an der Mosel mit diesen sehr vielen starken Betrieben.

01:01:05: Und

01:01:09: das wäre mein Ansatz weiterhin gewesen, wohlwissend dass es auch Spitzenbetriebe außerhalb des VdPs gibt und es ist eine grundsätzliche Entscheidung welchen Weg du gehen möchtest.

01:01:20: also insofern da gehen wir erst ein bisschen gar nicht mehr weiter in die Tiefe.

01:01:27: Und das ist auch, als ich mich mit deinem Weinbrut beschäftige und mit euch beiden natürlich.

01:01:32: Weil du bist ja schon eher ein lauter, wenn nicht das sagen darf.

01:01:35: Etwas

01:01:35: lauter!

01:01:36: Das überrascht

01:01:37: mich

01:01:37: jetzt ein bisschen.

01:01:39: So, ne?

01:01:39: Und dann finde ich es halt gerade so krandios, weil sich auch nochmal einen riesen Kompliment machen wie Du eben da Deinen Weg gegangen bist und einfach durch immer weiter das Machen wo Du der Meinung bist, dass ist am besten für die Weine dass durchzuziehen nicht jetzt für den schnellen Erfolg, sondern eben einfach für den Wein der immer besser und besser wird.

01:02:02: Und

01:02:03: unabhängig

01:02:04: davon jetzt, ob man Mann hat, der jetzt irgendwie da auf allen Medienkanälen trommelt?

01:02:09: Ne, muss man doch jetzt mal sagen... Du bist auch anwesend!

01:02:13: Aber das muss man ja mal sagen, das finde ich schon großartig.

01:02:16: Ich finde mich

01:02:17: heute ein bisschen diskriminiert hier am Tisch.

01:02:20: Allen sieht mir das nach.

01:02:21: aber es ist wirklich, find' ich großartigt.

01:02:24: also weil habe in der Winzer-Welt noch nicht so oft gesehen, dieses Phänomen.

01:02:29: Und auch wie der Kollege aus Italien dann gesagt hat, in Italien wird's das nicht gehen!

01:02:33: Genau ja... So jetzt haben wir so viel gelobt, jetzt muss ich nochmal was einschenken.

01:02:41: Wasser ist immer gut.

01:02:44: Golddrüpfen?

01:02:46: Ja, mein Haus außerhalb von Drittenheim.

01:02:48: Ja, Peasport.

01:02:50: Da haben wir einen Weinberg, also wirklich nur ein Weinberg im Golddrüpfeln.

01:02:55: Erst hat man gepachtet, ich weiß gar nicht wie lange, aber schon sehr lang.

01:02:57: Er ist gepachtet und habe mich irgendwann gekauft weil ich einfach auch als Interesse oder das Neugier mal halt

01:03:03: so ein typischer Eva Weinberg.

01:03:06: In Goldröpschen ist durchaus auch vieles flurbereinigt und du kannst da mit Raupen fahren, wie auf immer.

01:03:12: Aber Evers Weinberg ist Einzelfall...

01:03:14: Und der

01:03:16: war halt Einselfall.

01:03:17: Das ist wieder ein Stück Arbeit.

01:03:19: Ich würde

01:03:19: jetzt auch anders nehmen aber er

01:03:21: macht halt so... Aber ich meine es sind in dem Fall dann halt auch wieder alte Reben die irgendwie dann auch Sinn machen.

01:03:26: Also einfach machen tut es dir das nicht.

01:03:28: Nee, nicht

01:03:29: unbedingt!

01:03:31: Das ist natürlich schon... Man muss doch sagen wie die Wirtschaft in einem Fall beim Bergen jetzt schon extrem aufwändig.

01:03:37: Also aussuchen tut man sich jetzt... Also nicht unbedingt.

01:03:41: Es ist schon wirklich viele, viele Arbeitsstunden.

01:03:44: Und natürlich auch dieses Thema was wir immer wieder haben über die Mosel sprechen mit Bio oder Nicht-Bio das ist halt bei euch eigentlich gar nicht so möglich.

01:03:52: Einfach durch die...

01:03:53: Ja es ist möglich schon aber es hat dann auch noch mit den kleinen Parzellen und so weiter.

01:03:57: Habt ihr mich auch mit dem Helikopter gespritzt?

01:04:00: Dann haben wir halt kleine Parzelle.

01:04:01: Ja und dann

01:04:02: strahlt das eh über.

01:04:03: Ich bin mal gespannt.

01:04:05: ich glaube dass es in den nächsten Jahren irgendwie Richtung Drohne gehen wird Ist jetzt gerade so eine größere Entwicklung.

01:04:11: Es kann sein, dass es auch dieses Jahr schon ist das Teile mit Drohnen gespritzt werden.

01:04:16: Scheint auch ganz gut zu funktionieren aber es ist natürlich noch ja nicht so erprobt wie

01:04:21: die

01:04:22: Kokterspritzung.

01:04:23: Aber man sehen Ja,

01:04:25: das wäre ein saublöder Witz zu gehabt.

01:04:26: Ja bitte!

01:04:28: Bitte?

01:04:28: Ich weiß nicht,

01:04:32: ich kenne dich aber... Wenn

01:04:33: er sagt

01:04:33: Witz hast du schon

01:04:37: Angst.

01:04:38: Ich frag die Lagedrohn-Hofbarger, das haben sie heißen, aber es ist natürlich Alpern.

01:04:42: Das ist aber mal auf die Schnelle eingefallen!

01:04:49: Das ist nämlich die dritte Lage im Bunde, die bei der Eva eine Rolle spielt.

01:04:53: Das ist der Thron Hofweiger.

01:04:55: Auch sensationeller

01:04:57: Weile.

01:04:57: Am Seitental nach Neumagendronen

01:05:01: ein

01:05:01: kleines Bechlein, das eigentlich über die Mose fließt und

01:05:05: kommt aus dem Hund zurück in die Mosel.

01:05:08: Die Lage ist auch speziell weil es ist Südhang also tagsüber sehr warm nachts kommen aber die kühlen Binde vom.

01:05:37: Die Apotheke ist ein Hang, der sehr viel schiefe richtige Felsen im Untergrund hat.

01:05:46: in trockenen Jahren auch nicht so einfach.

01:05:48: Ohne Bewässerung, dann haben wir keine Bewässernung und im Goldtripfin ist es so dass da schon viele Wasseradern also viel Wasser im Berg einfach ist was auf dem Wald runterkommt.

01:05:57: Mehr Bodenauslage

01:05:58: mehr verwitterter Schiefer...

01:06:00: Das bist du nicht gleich aufm Feld?

01:06:02: Genau

01:06:02: Du hast mehr Schiefe aber halt verwittert.

01:06:05: Also du hast mehr Untergrund.

01:06:07: Der Boden ist üppiger die Weine sind auch etwas üppig das merkt man jetzt auch.

01:06:10: Ganz anders als die Apotheke die ja wirklich sehr schief rick und karakulant immer ist.

01:06:15: Also die Traubenschmecken... Ich satte es schwierig,

01:06:17: weil wir reden ja hier auf hohem Niveau eigentlich nur über sehr elegante Weine.

01:06:21: Aber hat ein bisschen mehr Gremigkeit.

01:06:23: vielleicht

01:06:23: kann man noch suchen.

01:06:25: Ein

01:06:27: klein bisschen Zucker.

01:06:28: Ein

01:06:29: Hauchzucker?

01:06:32: Das ist eine spannende Diskussion.

01:06:33: Also

01:06:33: der ja so, neun Komma fünf Gramm Zucker oder so der Dreiundzwanziger also schon...

01:06:36: Was ist noch trocken, ne?

01:06:37: Das steht auch nicht mit Trockentropf.

01:06:39: Ja es steht doch nicht mit Trockentropff.

01:06:40: Okay tatsächlich.

01:06:41: Also er kam tatsächlich, der war immer feiner und in den letzten Jahren immer etwas weiter runter damit im Restzucker.

01:06:48: Aber ich finde immer das gerade aus dem Weinberg ein bisschen Zucker tut ihm eigentlich immer ganz gut.

01:06:53: von daher lassen wir dann Oder Gerd hat meistens Leute sowieso auch, um die ungefähr mit dem Rest sogar gehalten.

01:07:00: Also ist so ein Thema... Ich habe vor ein paar Jahren gesagt, oh Eva macht doch Gold auf schon mal trocken!

01:07:05: Das würde mich bestimmt glasen weil es halt auch diese Fuchtelemente, diese Passis-Achomate uns ein bisschen mitbringt und kann ich mir schon auch schön vorstellen?

01:07:14: Aber sie sagt ne pass auf Philipp Das ist in seiner Säure-Textur, in seiner Balance.

01:07:20: Da brauch ich so ein bisschen dieses Moseltrockengefühl und das ist so.

01:07:24: das wo man vielleicht sagen will okay dass es

01:07:26: Moseltrocken

01:07:27: da ist kaum Zucker vorhanden aber eine Balance da.

01:07:30: Wobei der Begriff

01:07:31: Moseltrokken eigentlich ganz schrecklich finde ich.

01:07:33: Ich finde Moseltrocke gibt nicht.

01:07:34: entweder es ist trocken oder es hat ein bisschen Restsüße was ja auch nicht schlimm ist.

01:07:37: dann

01:07:39: aber dann erschrecken die Leute vielleicht weniger.

01:07:42: Ja,

01:07:43: bei viele ja doch.

01:07:44: Aber

01:07:44: ich finde wenn trocken dann

01:07:46: dann trockn...

01:07:47: Also ich bin einverstanden dass man diesen Wein als gefühlt schon eher einen trockenen Wein trinken

01:07:55: kann

01:07:56: und deshalb finde ich den Begriff akzeptabel weil am Ende das trifft auch für viele andere Rieslinge an der Mittelmosel zu wo diese Balance dann vielleicht eben nicht bei zwei bis drei Gramm Rest zugelegt, sondern vielleicht irgendwo bei acht bis zwölf.

01:08:12: Je nach Jahrgang und von mir also acht bis vierzehn wie auch immer.

01:08:15: Wenn es dann mehr wird?

01:08:16: Ja Dann finde ich's irgendwie unfair das Wort trocken in irgendeiner Form mit reinzukommunizieren weil das stimmt einfach dann faktisch nicht.

01:08:23: genauso wie es schwierig finde wenn ein Feinherr barriest den Vierzig Gramm-Rest zugehört

01:08:28: oder

01:08:29: mehr.

01:08:30: Also da werden Themen ausgedehnt die eigentlich dann nicht zu passen.

01:08:35: Aber hier würde ich sagen, okay

01:08:37: klar.

01:08:39: Wir sind da in diesem Geschmacksbild und das ist für mich okay und ich bin ein großer Fan vom Pultröpschen Weil ich diese Aromatik so sehr im Riesen liebe, wenn er diese Schwarze Johannesbär irgendwie in seiner Welt hat.

01:08:53: Ach also eine

01:08:54: Kühle!

01:08:54: Ja, und

01:08:57: es gibt ganz viele fantastische Weine aus dem Goldobchern, weil die Lage tatsächlich auch ein paar Meter habt.

01:09:03: Und da sind auch großartige Kollegen am Berg, die tolle Weinen dort vinifizieren.

01:09:09: Für mich ist das ein super schönes Add-on zu dem Thema Apotheke, weil die Apothege ist ja schon ein eigenwilliger Back.

01:09:16: Also das ist schon so... So wie du!

01:09:18: Ja

01:09:19: genau,

01:09:20: genau.

01:09:21: So wie Du habe ich denn

01:09:22: einen.

01:09:23: Genau

01:09:24: genauso

01:09:25: kompliziert.

01:09:26: Aber ganz elegant und wir sind jetzt im Goldtripschen eher klassisch.

01:09:36: Das ist eher klassische Mittelmusik Auf jeden Fall.

01:09:40: Das finde ich ganz schön an dem Wein.

01:09:41: Ich könnte die Flasche jetzt auch locker trinken, sie ist einfach...

01:09:46: So ist das mit den Vorhaben immer.

01:09:50: Aber wenn man so gute Weine öffnet, hat er

01:09:52: nur zehn Prozent Alkohol.

01:09:53: also das ist ja auch das Schöne, dass ein Alkohl relativ

01:09:57: niedrig

01:09:57: unternimmt.

01:09:58: Ja, weil ich

01:09:59: schenke mein Nommenschlub ein oder weiß lieber was es für mich

01:10:01: ist.

01:10:02: Das ist überhaupt

01:10:02: bei deinen Muzzelweinen so?

01:10:04: Also beim Muzzlewein im Allgemeinen ist es schon

01:10:06: ...

01:10:08: Eher niedriger, was natürlich dem Trend jetzt eigentlich super ist.

01:10:13: Weniger Alkohol, also Wusel ist da schon von Natur aus niedrige im Alkohl unterwegs?

01:10:19: Ja natürlich je mehr Restzucker das so niedrigere.

01:10:21: dann nochmal aber auch hier bei den trockenen Weinen ich glaube der Steinreichheit hat auch nur elf.

01:10:28: Apotheke trocknet auch nur F Komma fünfe wir sind

01:10:31: ja.

01:10:32: Zu welchem Essen würdest du ein Moselwein auf jeden Fall trinken?

01:10:35: Es kommt drauf an, was?

01:10:36: Welcher

01:10:36: Mosel-Wein.

01:10:36: Man

01:10:37: kann

01:10:37: das nicht über einen Dingsperlen genau.

01:10:41: Was wir jetzt hier im Glas haben...

01:10:44: Entweder zu so bisschen cremigeren Soßen oder etwas sanischer sowas.

01:10:49: Oder aber dann auch schon zu spicy.

01:10:51: Irgendwie würde es sich schade

01:10:53: herbeißen.

01:10:53: Ein bisschen asiatisch auch, oder?

01:10:55: Auch

01:10:55: schon ja.

01:10:56: Suchieren so gut zu dem Ingwer dann auch.

01:10:59: Könntest du dir vorstellen woanders Wein zu machen als an der Mosel?

01:11:01: Ja, finde ich schon auch

01:11:02: mal ganz spannend.

01:11:03: Wo wäre denn ein Gebiet, wo du es super gerne machen würdest?

01:11:06: Wo ich es auch hinkriegen würde... Ich weiß nicht!

01:11:11: Wir trinken ja gern beide aus dem Burgund.

01:11:14: Als ich so Burgund-Weiß würde ich schon mal ganz gerne machen aber müsste ich mich schon nochmal

01:11:18: mit

01:11:19: beschäftigen.

01:11:20: Ich dachte jetzt, du bist so eine Riesling-Trinkerin.

01:11:22: Bin ich auch.

01:11:23: Rieslingen, Champagner und Burgund Weiß.

01:11:27: Gibt es denn auch so einen Austausch eigentlich an der Mosel mit den anderen guten Mosel-Winzern, wo man die anderen Weihnachten mal probiert und guckt wie die das machen oder mal die anderen Keller anguckt?

01:11:39: Das gibt schon ein

01:11:41: Austauschsches.

01:11:42: Aber jetzt tatsächlich dadurch dass ich nicht immer da bin ist natürlich noch weniger aber es gibt schon immer mehr Austausche.

01:11:47: Wir haben jetzt vorgestern hatten wir gerade Mitgliederversorgung von Maxime, Herr Frust-Mose.

01:11:53: Wir haben auch eine große Kabinettprobe im Anschluss gehabt und das war echt ganz schön und nett.

01:11:59: Also es gibt ja schon beim Mythosmose natürlich einen Austausch gerade bei den jüngeren

01:12:04: Leuten.

01:12:05: Ist ja aufspannend

01:12:06: oder

01:12:07: wenn man so guckt wie gehen die mit den Jahrgängen um?

01:12:09: Was haben sie gemacht?

01:12:10: was ist anders gemacht?

01:12:11: Es

01:12:12: gibt immer jedes Jahr neue Weingüter wirklich jetzt auch von Jungen.

01:12:19: die einem gar nicht so präsent sind, die richtig tolle Beine machen.

01:12:23: Die Dynamik der Region Mosel ist enorm!

01:12:26: Ist enorm ne?

01:12:27: Es ist viel passiert zu den letzten Zeiten.

01:12:29: deswegen wollte ich mal fragen kann man das sagen dass es so einen ähnlichen Effekt gerade also weil das gerade so geballt irgendwie so ein bisschen wie damals messet für eine Botte.

01:12:39: Hat ein bisschen was aus der Zeit die wir schon hinter uns haben wo unheimlich viele junge

01:12:46: Toll,

01:12:46: aber

01:12:47: ich bin jetzt

01:12:49: wirklich zu den Alten mittlerweile.

01:12:53: Aber gut, das ist halt also zwischen ja keine Ahnung, wenn es zwanzig und fünfdreißig ist.

01:12:59: Das ist immer schön zu sehen.

01:13:00: Es wäre toll,

01:13:00: wenn doch viel Power um einmal rum auf ist.

01:13:03: So, das finde ich immer toll,

01:13:09: dass dieses Tal erhalten bleibt als dieses Kulturdenkmal für Wein mit diesen großartigen Lagen.

01:13:18: Das ist wichtig, dass sie halten bleiben und es ist halt wahnsinnig viel Arbeit!

01:13:23: dort einen Wein zu erzeugen.

01:13:25: Also brauchst du Enthusiasmus, Begeisterung und unternehmerischen Mut weil du natürlich viel investierst.

01:13:33: und also Schapur für jeden der ist einfach so.

01:13:36: auch dann da gibt es ja tatsächlich auch Neugründungen wo also wirklich neue Weingüter entstehen und die Mädels und Jungs die das machen sind schon mutig und haben schon... Auch im Medikotten

01:13:48: eigentlich erstmal für so ein Weingut ne?

01:13:50: ist es auf jeden Fall, erst mal immenser Kosten und Arbeitsaufwand.

01:13:56: Ich habe das irgendwo gelesen aber vielleicht stimmt das auch nicht dass jetzt durch diese Weinkrise tatsächlich auch manche Flächen an der Mosel quasi stillgelegt werden oder eingetauscht oder nach dem Motto kannst du haben damit das Kulturbild noch erhalten bleibt.

01:14:08: irgendwie so was?

01:14:09: Schauen wir mal wie's weitergeht.

01:14:10: aber da ist schon glaube ich leider auch viele gute Flächen die dann nicht mehr bewirtschaftet werden.

01:14:18: Schade ja!

01:14:20: Also man wird das generell sehen müssen, wo geht die Reise im Weinbau hin?

01:14:24: Vor zwei Jahren oder vor drei Jahren hätten wir das so nicht diskutiert.

01:14:28: Wir befinden uns gerade in einer etwas seltsamen Phase weil innerhalb von einem knappen Jahr plötzlich eine Weinkrise entstanden ist dass alle Welt davon redet der Konsum geht zurück Alkohol ist ein Thema es wird weniger Wein getrunken.

01:14:50: Dazu hat sich in Deutschland noch der Absatz von deutschen Wein verschlechtert.

01:14:54: Das wird mehr importiert noch, also wir sind zurück auf mittlerweile nur noch einen Vierzeprozent des Weinstein-Deutschlandes.

01:15:00: Es kommt aus Deutschland!

01:15:03: Das ist ich hoffe eine kurze Wahrnehmungsphase.

01:15:10: Ich sage mal so... In einem Land in dem nur vierzig Prozent das Wains aus dem eigenen Land kommt.

01:15:18: Wenn wir bei sechzig Prozent, wenn hätten wir kein Thema... Das sollte man doch schaffen!

01:15:23: Es gibt so viel Gutes hier und es ist nicht notwendig dass der deutsche Weinbau sich wesentlich verkleinert.

01:15:31: Es ist nicht notwendig, das darf nicht passieren, dass großartige Lagen von der Bildfläche verschwinden nur weil wir irgendwelche billigen Weine aus anderen Regionen importieren sondern dann sollten wir halt einfach gucken, dass wir so gut kommunizieren und einen Wein herstellen, dass die Leute auch Lust darauf haben diesen Wein als Kulturgut, als was Besonderes also ein hochwertiges Lebensmittel wahrzunehmen und auch zu konsumieren.

01:15:58: Und da geht es nicht um Rausch, da geht's nicht um Alkohol-Konsum im ungesunden Sinne sondern um Genuss und das ist unsere Aufgabe von den Erzeugern, von den Beinhändlern, vom all dem Markt.

01:16:10: wir müssen daran arbeiten dass die Wahrnehmung besser wird und by the way sind wir auch im Export gar nicht so schlecht in Deutschland.

01:16:18: Also auch das ist ein wichtiges Tool und wir müssen uns einfach jetzt auf die Hinterfüße stellen.

01:16:22: Wir müssen ein bisschen Gas geben, Qualität gibt es genug hier im Land Und wir müssen einfach schauen dass wir es dann auch auf die Straße bringen.

01:16:29: und ich sage deshalb Das ist gerade eine Wahrnehmungssituationen die wir haben.

01:16:35: Es entsteht auch nochmal ein Strukturwandel, der auf weh tut.

01:16:38: Der auch so bisschen diese familiengeführten landwirtschaftlichen Unternehmen rupft.

01:16:46: Das tut weh und das ist sehr schade.

01:16:47: Da wird man wahrscheinlich aber stückweit durchmüssen.

01:16:50: Aber all die, die professionell am Thema arbeiten sind halt auch gefragt mit noch mehr Verantwortung zu übernehmen.

01:16:56: daraus am Ende eine weitere Erfolgsgeschichte zu stricken.

01:17:00: Das ist ein Weg, der dem ergehen muss und da geht nicht von heute auf morgen.

01:17:04: Ich rechne damit, dass wir wahrscheinlich die nächsten fünf bis zehn Jahre brauchen diese Phase in etwas Positives umzukehren.

01:17:12: aber wir werden das schaffen.

01:17:14: Also ich meine man muss auch sehen es waren die letzten.

01:17:17: also seitdem wir in den Betriebe eingestiegen sind ging's eigentlich immer nur bergauf.

01:17:20: Es war schon so für den deutschen Weinbau schon noch eine mögliche Hochphase.

01:17:26: Natürlich hätte man sich gewünscht, es geht immer bergauf weiter oder das bleibt zumindest dann oben.

01:17:32: Aber ich denke auch, es gab immer schon mal Höhen und Tiefen und wir müssen halt jetzt sehen dass wir da irgendwie gemeinsam auch irgendwie

01:17:37: alle in

01:17:38: einem Versuch

01:17:40: und die Antwort kann nur Qualität sein.

01:17:41: Das ist ja darum geht's.

01:17:44: Es kann nicht sein, dass wir uns den Wettbewerb stellen, dass es quasi so günstig wie möglich und so einfach für möglich ist weil am Ende auch langfristig unter den gesundheitlichen Aspekten, wird Wein trinken nur unter diesem kulturellen Aspekt und unter dem Genussaspekt Sinn machen.

01:18:04: Nicht um einfach da so was in sich reinzuschütteln.

01:18:07: also muss es wirklich gut sein.

01:18:09: Ja ich muss sagen das ist ja diese Alkohol-Diskussion und dann immer Wein dazu erwähnen.

01:18:15: Es ist ja schon so dass Wein jetzt der Alkohl Was für mich jetzt zumindest der am wenigsten mit nur zum Trinken verbinden ist.

01:18:24: Also es ist schon eher so zum Essen oder zum... Das

01:18:27: ist eigentlich der unangenehmen Nebeneffekt, dass da auch Alkohol drin ist weil das geht eigentlich um was ganz anderes.

01:18:31: Ja aber wenn man sieht was dann getrunken wird.

01:18:37: Aber wenn wir ehrlich sind, gut jetzt seid ihr beide Winzer.

01:18:41: Wenn man als Jugendlicher beginnt Alkohol zu trinken, trinkt man eher erst mal so etwas Süßes oder man trink Cocktails bis man dann dahin kommt dass man auch auf Wein festsen trinkst auch erstmal was Süßeres bis überhaupt dahin kommst du einen guten hochwertigen Weintrings.

01:18:56: das dauert natürlich.

01:18:57: das gab es schon immer.

01:18:59: also ich glaube nicht

01:19:03: so sehr im Fokus in der Alkohol-Diskussion ist, weil da kommen wir über diese ganzen Mischgedränge.

01:19:09: Da kommt auch Bier in maximalen Konsum und da kommen vor allem über die Spiriturosen viel schneller zu den Themen.

01:19:17: Gut aber Teile sind eben auch Medien gemacht und Teil ist das was wirklich passiert?

01:19:21: Das ist ja immer, dass es ein bisschen Hand in Hand geht!

01:19:24: Und vom Prinzip ist es ja so, dass wir ja auch noch.

01:19:32: Deswegen haben

01:19:35: wir alles sehr viel beeindruckt.

01:19:37: Vielleicht ist es auch ein Teil dieser wirtschaftlichen Krise, dass man da was abknappst?

01:19:44: Ich glaube nicht, dass das so lange dauert.

01:19:51: Aber jetzt will ich endlich mal einen Kaby!

01:19:53: Ist das

01:19:54: jetzt

01:19:54: auch, sind wir jetzt endlich mal an diesem Thema ohne in deine Weine auswählen?

01:20:00: Nein ja dazu nichts zu sehen.

01:20:03: Wenn das so ist,

01:20:04: wenn das so isst.

01:20:06: Ja also Eva erklärt das mal ohne.

01:20:09: so ist dass Kaminett trinkern

01:20:11: nicht sehen kann.

01:20:13: Mir ist

01:20:14: nichts Besseres eingefallen.

01:20:16: Der Philipp steht ja heute auch enorm unter Druck, das muss man jetzt auch mal sagen.

01:20:19: Wir werden es vor allem im Nachgang aufarbeiten wie denn das Gespräch so gelaufen ist und brauchen wir eine längere Autofahrt zusammen.

01:20:28: Am besten in der Luft!

01:20:34: Apothekekabinett, also schon einer der wichtigsten Weine von Eva aus dem jungen Jahrgang zwanzig vierundzwanzig.

01:20:40: Aus dem perfekten Kabinettjager.

01:20:43: Vierundzwanzig war wirklich kühl, spätes Jahr.

01:20:49: Die Trauben sind nicht ganz hochgegangen.

01:20:54: Eigentlich hätten wir alles als Kabinett ausbauen können.

01:20:56: Ich wollte

01:20:57: fragen, wie entscheidest du denn was Kabinetts wird und was Nicht-Kabinetts?

01:20:59: Also ich

01:21:00: habe schon so spezielle Weinberge die eigentlich jedes Jahr kabinett werden.

01:21:03: Boah ist es schon gut!

01:21:10: Je nach Jahrgang dann halt ein bisschen mehr, ein bisschen weniger.

01:21:12: Also das ist so'n Bauchgefühl irgendwie.

01:21:14: Genau das Richtige, ne?

01:21:16: Ja, geil!

01:21:17: Erfrischend, gell?

01:21:19: Und diese schöne Säurestruktur...

01:21:21: Wie schenkt man denn mal nach?

01:21:24: Also so'nen Kabinett zur rechten Zeit.

01:21:27: So gut gemacht ist wie deiner.

01:21:28: Das ist ja sobald er mal auf die Seele muss man sagen oder das hat was Erfrischenes.

01:21:36: Aber der Jahrgang war wirklich

01:21:38: schön.

01:21:39: Die Kühle der Heroben und dann die Mineralien am Gaumen.

01:21:43: Also wie gesagt, das ist ja sogar fast noch ein bisschen isotonischer als wir es am Anfang noch haben.

01:21:48: Auf jeden Fall!

01:21:50: Also du mit deinem Isotonischen heute, aber dein Gesundheitsprogramm, was wir heute machen?

01:21:56: Siehst Du mal!

01:21:58: Wolltest du ja also Kabinett machen in Rhein-Hessen?

01:22:01: Mein Tennis Trainer hat mir gestern erzählt dass er von einer Studie wüsste wo einer seiner Freunde probant war, dass man zwölf Stunden nach dem Wein-Konsum Leistungsfähiger im Sport wäre.

01:22:18: Das

01:22:19: fand ich interessant!

01:22:21: Wenn wir nach der Verkostung kannst über Wimpelten mitmachen... In Rhein-Hessen in Kaby machen ist ja nicht so einfach einen guten.

01:22:34: Und wenn man dann eine Frau hat, die so einen guten Kaffee macht an der Mosel?

01:22:38: Es gab ein bisschen unausgesprochen... ...die Einigkeit darüber von Beginn an.

01:22:45: Dass meine Aufgabe es nicht ist, fruchtzüße Weine zu erzeugen im Sinne von Kabinett und Spätlese wie im klassischen feinen eleganten zarten Stil weil ich selbst Der Meinung war, dass halt eben die Regionen, die kühleren nördlichen Regionen beginnen von der nahe bis natürlich ins Mosel und Saarthal.

01:23:09: Prädestiniert hat dafür Sinn und bei uns eben die großen Trocknen, weil wir eigentlich im Fokus stehen.

01:23:14: Doch

01:23:14: hast du mal einen gemacht?

01:23:16: Es war generell so dass das da zu Beeinnigkeit war.

01:23:19: Ja, generell ja!

01:23:22: Ich erzähl doch mal wie das war als er verlippt hat in Kabinett gemachten.

01:23:26: Da

01:23:26: kam ich irgendwann von der Mosel nach dem Herbst oder später noch.

01:23:29: Also es war dann irgendwann Philipp und Georg Kellermeister dann auf einmal gesprochen und dann gemerkt, ja und ist fast Kabinetten.

01:23:36: Ich

01:23:37: dachte, ich hätte mich verhört und dann kam tatsächlich irgendwann bei einer Probe mal ein Kabinett auf den Tisch.

01:23:42: Das war ja ernst.

01:23:44: Was ist denn das?

01:23:45: Moorstein-Kabinett!

01:23:48: War auch gut aber es war halt

01:23:50: Rhein-Hessen.

01:23:51: Ja genau.

01:23:53: War gut aber war halt rhein-hessen.

01:23:55: Also ich möchte das so nicht stehen lassen.

01:23:59: Es war... also es war im Jahr zwei Tausend neunzehn der Jahrgang Ja, und hat eine ganz gute Säure gehabt.

01:24:07: Und ja der Vormarsches Kabinett ging auch zu der Zeit glaube ich ungefähr los vielleicht zwei Jahre früher wie auch immer.

01:24:15: Der Georg kommt dann immer nach Hause auf einen Bericht von den Weinbergen, was man wohl lesen erzähle.

01:24:23: Ich muss gewichtbar so mein Eindruck von den Trauben hin.

01:24:29: Also, boah meinst du ja, passt doch.

01:24:33: Hast du schon gerade die E-Farkel?

01:24:36: Das war so ein bisschen so Gagart kommen lasst uns das machen.

01:24:40: So und wir zwei agieren wirklich eng als Team zusammen und ich habe dann gesagt okay, aber da verstehe ich nicht.

01:24:48: gleich sagen, aber machen wir

01:24:49: mal!

01:24:51: Und das war wirklich ein spannender Wein der letztendlich natürlich eine etwas breitere Textur hat.

01:25:03: Natürlich haben Gaumen dafür auch ne brutale Länge, aber das ist am Ende!

01:25:08: Anstrengender wie dieses tänzerische, was die Moselane da oder nicht nur die Mosulane.

01:25:14: Die lieben Kollegen aus dem Norden auf die Flasche bringen in den Bereich.

01:25:18: es ist finessenreicher als tanzt mehr.

01:25:20: Es ist es vibrierend und insofern würde ich never ever sagen dass man in Rhein-Hessen die Güte im Kabinettsstil hinbekommen selbst im kühlen Jahr nicht wir an der Mosel.

01:25:33: Und das ist auch der Grund warum Das jetzt, ich sag mal, das war keine Eintagsfliege.

01:25:39: Wir haben es zwei-, dreimal dann auch wiederholt und wenn der nächste Jahr kommt wo Trauben da sind die das können?

01:25:48: Dann sagen wir vielleicht wiederkommen lassen uns den Spaß machen.

01:25:50: Ja ja

01:25:50: auch

01:25:50: gut!

01:25:50: Ich

01:25:51: hab ihn ja auch probiert.

01:25:52: War

01:25:52: so ein Lecker oder?

01:25:54: So ein Fässchen?

01:25:56: nichtdestotrotz kann ich mir vorstellen dass sowas auch gut reift und auch neben den Kranten irgendwann dann im Alter ganz gut stehen kann.

01:26:05: anderes Stilhölter.

01:26:06: Also

01:26:06: keine festen Geflogen, als du das Fass entdeckt hast

01:26:08: oder?

01:26:09: Nee ich war so ein bisschen beleidigt da schon aber...

01:26:12: Ja aber nicht.

01:26:15: Sie hat sich eher missiert.

01:26:17: Ach willst du auch mal probieren?

01:26:19: So was!

01:26:20: Ich

01:26:20: muss jetzt sagen dass das Thema Kabinett-Renaissance wird ja schon lang ausgerufen, aber in den letzten Jahren ist es tatsächlich auch am Markt angekommen.

01:26:30: auch gerade bei Jungen im Sommeljäß und weltweit irgendwie, dass schon ein Thema ist was sehr seriös

01:26:37: gefragt

01:26:38: ist.

01:26:38: Und auch immer mehr wird.

01:26:39: also das... Ist auch total spannend.

01:26:41: und mein Grad das was ihr dort im Norden macht ist natürlich verrückt.

01:26:47: gut alles weil es so tänzelt, weil's so leicht ist, weil zu elegant ist.

01:26:52: Ich muss aber sagen, ich fand dein Kabinett zur Ehrenrettung.

01:26:55: Ich fand ihn auch richtig toll!

01:26:57: Also

01:26:58: für Rhein-Hessen schon echt eine Spitzenklasse.

01:27:00: Ja,

01:27:02: ich sag

01:27:03: mal so.

01:27:03: Die wussten ja auch, wie's es machen

01:27:04: würde.

01:27:05: Dann ja den besten Rat geben als Hand!

01:27:10: Oh, jetzt musst du einstecken heute.

01:27:14: Ich möchte mich nicht tiefer

01:27:16: sein

01:27:17: vor irgendwelchen Shitstorms-Auslösen hinterher.

01:27:22: Gibt das denn bei euch dann?

01:27:23: Fliegen da die Fetzen, wenn sie zu uns Wein machen gehen?

01:27:27: Sonst

01:27:29: bin ich ganz... Wenn Sie

01:27:32: uns Wein machen, nimm

01:27:33: dann nichts.

01:27:35: Super ist ein neutraler Gespräch bei euch!

01:27:40: Wo

01:27:40: sind

01:27:40: denn die Vierzen?

01:27:42: Logistisch.

01:27:44: Logistik

01:27:45: ist immer allgemein.

01:27:48: Es ist auch schwer bei euch, wer es wo und wann macht was?

01:27:52: Das Lustige ist mittlerweile rühren ja die Kinder mitten im Spiel weil sie ergreifen nämlich immer da Parteibose das Gefühl haben dass es gerade richtig ist und es ist sehr wechselnd.

01:28:01: Ah ok.

01:28:02: Witzig ist immer wenn ich morgens dann sage, ich fahre heute an die Mosen, sagte Philippi jedes mal... Ach, das hab ich ja noch nicht gehört.

01:28:08: Nee, ich sag's drauf, wenn er sich sagt... Das ist mein erstes Wort!

01:28:12: Und ich sage das wirklich

01:28:13: immer

01:28:14: mit genau dem Wissen, dass es damit aufrägt.

01:28:17: und oft nimmt's mir dann auch ab, dass ich so überrascht

01:28:20: tue.

01:28:20: Mein zugegebenermaßen ist meistens eine spontane oder oft eine spontanste Entscheidung?

01:28:25: Stell

01:28:25: dir vor, dein Partner nimmt sich die Freude aus, es sozumachen wie es ihm grattt.

01:28:35: Also nicht nach dem Motto, ich fahre immer mitwurst und dann hast du es an den Mosel oder ich mach das so und so.

01:28:41: Sondern irgendwie hast du das Gefühl...

01:28:44: Wie ist der Weinbrauch?

01:28:45: Wie gerade Wind geht kommt die Entscheidung zustande dass jetzt Mosel angesagt ist Und insofern überrascht sie am Halt schon oft.

01:28:53: Ich glaube

01:28:54: auch, dass sie oft Sie denkt nur, am Morgen freut sich die Moser, aber sie sagt es gar nicht.

01:28:59: Und dann behauptet sie am nächsten Tag, das habe ich ja doch gestern Abend gesagt!

01:29:03: Schön ist, dass die Kinder mittlerweile das auch schon mitspielen teilweise.

01:29:07: Ja, tun er auch immer überrascht.

01:29:08: Gerade

01:29:08: unser Sohn tut dann immer ach wirklich wo bist du denn?

01:29:13: Wo bist

01:29:14: Du denn?

01:29:16: Mit der Moser habe ich doch gesagt nein.

01:29:20: Gibt's für dich so emotionale Jahrgänge Eva Auch beim Verkosten oder aus deiner Zeit.

01:29:28: Also mein gut, die Geburtsjahr ging unserer Kinder natürlich.

01:29:30: Ich hätte

01:29:32: jetzt zum Beispiel auch das Jahr unsere Hochzeit.

01:29:34: Ja,

01:29:34: natürlich ist

01:29:35: auch

01:29:35: das.

01:29:36: Bei mir ist es was wo sie macht.

01:29:40: Man war das ja eure Hochzeit?

01:29:41: In dem Jahr zwei

01:29:43: Tausend Sieben.

01:29:43: Toller Ergang!

01:29:44: Hörst du manchmal diesen Podcast, was der Philipp dir für Liebeserklärung

01:29:48: macht?

01:29:49: Manchmal höre ich es ja nicht immer.

01:29:55: Wir haben noch so eine Schnellfragerunde Eva.

01:29:57: Die haben wir immer.

01:29:58: Da musst du jetzt durch.

01:29:59: Mit welchem Wein verführst du deinen Mann hier?

01:30:02: Oh Gott!

01:30:03: Ja.

01:30:04: Champagner Kannste

01:30:05: das immer?

01:30:06: Das klappt immer.

01:30:15: Jetzt habe ich noch so eine Frage.

01:30:16: Wie schlimm war es denn jetzt, diesen Podcast aufzuzeichnen mit Philipp und mir?

01:30:21: Was ging

01:30:22: gerade los?

01:30:22: Ich

01:30:23: weiß nicht wie schlimm

01:30:24: es für euch war.

01:30:27: Philipp, wie schlimm war's für dich?

01:30:28: Ja, ich habe mich

01:30:30: in Zurückhaltung gehört,

01:30:31: Leute!

01:30:33: Fandest du?

01:30:36: Ich finde, ihr habt das ganz sensationell gemacht.

01:30:38: Vielen herzlichen Dank!

01:30:39: Danke Eva, dass du da warst.

01:30:40: Danke Philipp.

01:30:41: Danke, dass ihr so ein bisschen das Türchen aufgemacht habt.

01:30:43: zu euch beinen und bis zum nächsten Mal.

01:30:46: Tschön-Tschö.

Über diesen Podcast

Faszinierende Einblicke ins Leben der Weinberg-Rockstars. Authentisch, frech und immer echt. Weinliebhaberin Denise Mikulsky bittet Euch an den Tisch mit den Top-Winzern Deutschlands, die ihre Spitzenweine einschenken und dabei aus dem Nähkästchen plaudern. Gemeinsam kosten sie große Lagen und geben tiefe Einblicke. Die leeren Gläser bei BORN TO BE WINE erzählen spannende Geschichten. Ein Muss für alle Weinliebhaber.

Gastgeberin von BORN TO BE WINE ist Denise Mikulsky.
Die Journalistin und Filmemacherin ist Inhaberin der Bewegtbildagentur m3 medien.
Als die Idee des Video-Podcasts aufkam, war sie sofort Feuer und Flamme. Statt lange zu fackeln entwickelte sie das Konzept und seitdem treffen sich die Weinfreunde regelmäßig im Studio zur Aufzeichnung des Podcasts BORN TO BE WINE.

Wenn Ihr Genuss und Leidenschaft mit uns teilen möchtet, dann abonniert unseren Podcast. Noch näher dran seid Ihr nur auf unserem Youtube-Kanal, denn da halten wir den Video-Podcast für Euch bereit. Öffnet Euch eine Flasche Wein und genießt die Show.

von und mit m3 medien GmbH

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